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Ortner, M. Christian & Hinterstoisser, Hermann:

Die k.u.k. Armee im Ersten Weltkrieg. Uniformierung und Ausrüstung – von 1914 bis 1918

Zwei Farbbildbände im Hartkarton-Schuber, 864 Seiten, mehr als 2500 Farbfotos und zeitgenössische SW-Fotos, Leinen gebunden mit Schutzumschlag. Format: 29,5 x 26 cm. Preis: 129,90 €

Das vorliegende zweibändige Werk gibt auf 864 Seiten, illustriert mit mehr als 2500 Farbfotos und zeitgenössischen Schwarz-Weiß-Fotos einen noch nie dagewesenen, detailreichen Überblick über die Uniformierung und persönliche Ausrüstung der Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg.

Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um zur ausführlichen Beschreibung des Buchinhalts in den RWM-Kiosk zu gelangen.


Clark_Schlafwandler_200Clark, Christopher: Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog. München 2013

ISBN 978 3 421 04359 7, 895 Seiten, 39,95 €

Eine abgehobene Kaste führungsloser Egomanen. Christopher Clark beschreibt eindrucksvoll den Marsch der europäischen Bündnissysteme in die große Katastrophe, bei dem Frankreich eine überraschend aktive Rolle spielte. 

Nach heutigen Maßstäben wäre der langjährige Leiter der britischen Außenpolitik, Sir Edward Grey, kaum eine geeignete Persönlichkeit für sein hohes Amt. Der oberste Außenpolitiker des Imperiums wußte wenig über die Welt außerhalb Großbritanniens, hatte niemals großes Interesse an Reisen gezeigt, sprach wie übrigens auch der langjährige britische Botschafter in Paris, Sir Francis Berti, keine einzige Fremdsprache und fühlte sich in Gesellschaft von Ausländern grundsätzlich unwohl.

Gleichwohl ist dem australischen Historiker Christopher Clark zuzustimmen, wenn er den passionierten Naturliebhaber Grey, der zum Leidwesen seiner Untergeben seine Fluchten aufs Land maßlos übertrieb, den einflußreichsten und zugleich rätselhaftesten Politiker der Vorkriegszeit nennt.

In seiner nun auch in deutscher Sprache vorliegenden Monographie über Vorgeschichte und Ausbruch des Ersten Weltkrieges erscheint Grey als eine archetypische Figur in einem gewaltigen Netzwerk von Diplomaten, Politikern und gekrönten Häuptern, die alle ihre eigenen, höchst ambitionierten Vorstellungen vom Gang der europäischen Politik besaßen und sie auch durchzusetzen versuchten. Es war eine abgehobene Kaste, die von sich selbst zutiefst überzeugt war und abgeschottet von der Mehrheit der Bevölkerungen die internationale Politik, trotz ihrer objektiv sichtbaren tödlichen Risiken, als einen frivolen Zeitvertreib betrieb. Diese „Schlafwandler“, wie Clark sie zum Schluß nennt, empfanden keinerlei Unbehagen, wenn sie wie etwa Edward Grey, ihren Alliierten geheime Zusagen machten, die sie im Kabinett jedoch bestritten oder falsch darstellten.

bundeskunsthalle-bonn-ausstellung-avantgarde-zieht-in-den-kriegDie Bundeskunsthalle in Bonn zeigt vom 8. November 2013 bis zum 23. Februar 2014 eine Ausstellung über die Wirkung des Ersten Weltkrieges auf die künstlerische Avantgarde.

Auch die Künstler zogen in den Ersten Weltkrieg. Die Ereignisse hinterließen in ihren Werken deutliche Spuren. Während vor dem Krieg die europäischen Avantgarden einen engen Austausch untereinander pflegten, zerstörte der Krieg dieses fruchtbare Zusammenspiel auf brutale Weise. Bei Kriegsende waren die Weichen für die richtungsweisenden Strömungen des 20. Jahrhunderts gestellt. Die Ausstellung präsentiert das künstlerische Schaffen dieser Zeit anhand von ca. 300 Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen von Beckmann, Dix, Kandinsky, Kirchner, Klee, Macke, Malewitsch, Marc, Picasso und 50 weiteren Künstlern.

Die Ausstellung untersucht das Schicksal der modernen Kunst in ihrem Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg. Schon vor 1914 kamen in Deutschland und Österreich bedrückende Endzeitgedanken auf, andererseits finden sich vielfach Kampfmotive. Zahlreiche Künstler gingen zunächst mit Begeisterung in den Krieg – aus durchaus unterschiedlichen Gründen. Das eigentliche, das tragische Ereignis für die Moderne war der Zusammenbruch des internationalen Zusammenwirkens der Künstler: Viele von ihnen zogen aus dem Atelier ins Feld, manche von ihnen fielen. Während einige Künstler die avantgardistische Formensprache bei der militärischen Camouflage einsetzten, fertigten andere patriotisch-volkstümliche Bilderbögen.

Durch die völlig neuen, existenziellen Erfahrungen des Leidens und der Zerstörung fanden zahlreiche Maler und Zeichner noch in diesen Kriegsjahren zu bewegenden neuen Themen und bildnerischen Verfahren. Schon während der Krieg wütete, versammelten sich in der neutralen Schweiz emigrierte Kriegsgegner und gründeten 1916 Dada als internationale Protestbewegung, spätere Surrealisten forderten einen „esprit nouveau“ als Inbegriff der von allem Alten sich befreienden Kultur, wieder andere Künstler näherten sich der vollständigen Abstraktion. Bei Kriegsende waren die Weichen für die richtungsweisenden Strömungen des 20. Jahrhunderts gestellt.

Die facettenreiche Ausstellung präsentiert diese dramatische Zeit anhand von über 300 herausragenden Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen sowie dokumentarischen Fotografien von 60 der wichtigsten Künstler aus ganz Europa.


 erster-weltkrieg-schlachten-reichsarchiv-westfront-ostfront-deutsches-reich-osmanisches-oesterreich-ungarn-fronterleben-akten-recherche 

Neu in unserem Angebot:

Reichsarchiv: Schlachten des Weltkrieges

Das Reihenwerk des Reichsarchives zum Ersten Weltkrieg. Da die verwendeten Quellen im Februar 1945 durch alliierte Bomben zum guten Teil vernichtet wurden, kommt diesen Abhandlungen besondere Bedeutung zu. Preis je Band: 8,90 Euro

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Das HGM Wien zeigt bis zum 29. September 2013 eine Ausstellung zur Rolle der Frau im Ersten Weltkrieg.

Mit Kriegsausbruch 1914 und der Mobilisierung Österreich-Ungarns mußten viele Männer ihre Arbeitsplätze in Industrie und Landwirtschaft zu verlassen. Zurück in der Heimat verblieben zumeist die Frauen, die zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben in vielen Berufssparten die Männer ersetzen mußten. Die Mehrheit sah sich mit dem harten Los des Arbeiterinnenschicksals in den Munitions- und Waffenfabriken konfrontiert, wo Frauen mehr und mehr als Männerersatz herangezogen wurden.

RWM_11_hgm-wien-womenatwar-1914-1918-frau-kriegTäglich geöffnet. Heeresgeschichtliches Museum, Arsenal, 1030 Wien. Tel. 0043 (0)1 795610. www.hgm.or.at

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 11 auf Seite 788.


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Das norditalienische Sperrfort Montecchio Nord verfügt seit Juni 2013 über eine besondere Sehenswürdigkeit: Eine der vier Panzerkuppeln ist soweit instandgesetzt, daß sie sich wieder bewegen läßt.

Die vier Gefechtstürme des Forts wiegen je 101 Tonnen, der bewegliche Teil je 49 Tonnen. An einem dieser Türme wurde der originale Mechanismus nach 70 Jahren wieder so hergerichtet, daß er sich wie einst bedienen läßt. Der Mechanismus ist so konstruiert, daß nur 10 kg Kraft aufgewendet werden müssen, um die 49 Tonnen in Bewegung zu setzen. Der Geschützturm läßt sich rundum um 360 Grad drehen.

Logo HGM WienDas Heeresgeschichtliche Museum veranstaltet am 21. Juni 2013 in Zusammenarbeit mit dem „St. Georgsorden – ein europäischer Orden des Hauses Habsburg-Lothringen“ ein Symposium zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Die Veransaltung geht der Frage nach: Dritter Balkankrieg oder Erster Weltkrieg? Voraussetzungen und Ursachen für den Kriegsausbruch: Österreich-Ungarn und die Weltmächte. Der Eintritt ist frei.

HGM-Zeltweg-Sonderaustellung-Fliegen-im-Ersten-Weltkrieg

Die Militärluftfahrtausstellung Zeltweg zeigt vom 26. April bis 20. Oktober 2013 die Sonderausstellung "Fliegen im Ersten Weltkrieg".

Die Sonderausstellung wird von 26. April bis 20. Oktober 2013 Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr gezeigt. Sie wird vom Heeresgeschichtlichen Museum Wien betreut, zu dem die Militärluftfahrtausstellung Zeltweg gehört.

Ort: Fliegerhorst Hinterstoisser (Hangar 8), 8740 Zeltweg (Steiermark). Tel: +43(0)50201-52-53597 oder 53596, Fax:+43(0)50201-52-17529 

Anläßlich des Jahrestages des Attentats von Sarajevo (28. Juni 1914) wird  das Hemd des Thronfolgers, Erzherzog Franz Ferdinand (1863-1914), vom 22. Juni – 2. Juli 2012 wieder für interessierte Besucher im Sarajevo-Raum des HGM zu sehen sein.

Der Thronfolger trug das Hemd am Tag seiner Ermordung. Aus konservatorischen Gründen kann das Exponat nur begrenzt dem Licht ausgesetzt werden. Beim Exponat handelt es sich um eine Dauerleihgabe der Jesuiten - Österreichische Provinz der Gesellschaft Jesu.

Als der Thronfolger 1914 nach Sarajevo kam, wurde er am Sonntag, dem 28. Juni, zusammen mit seiner Gemahlin, der Herzogin Sophie von Hohenberg, von Gavrilo Princip erschossen.

Dieses Unterhemd, war ursprünglich für einen Gedenkraum, in einem von den Jesuiten geführten Jugendheim in Sarajevo vorgesehen. Der Jesuitenpater Puntigam, dem das Hemd ausgefolgt wurde, konnte sein ambitioniertes Projekt jedoch nicht mehr realisieren. Aufgrund des Kriegsverlaufs und der Ereignisse in Bosnien-Herzegowina wurde das Unterhemd schließlich nach Wien zum Hauptsitz der österreichischen Provinz der Gesellschaft Jesu gebracht, wo es über 90 Jahre lang im Archiv aufbewahrt wurde.

Auf Wunsch des Ordens übernahm das HGM dieses einzigartige und historisch wertvolle Hemd, um es künftig exklusiv im Rahmen seines Ausstellungsbereiches den Besuchern zugänglich zu machen.

 

Rechts: Der Direktor des HGM, Dr. Christian Ortner, mit dem Exponat.

Bild: HGM

  

Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien veranstaltet am 4. November ein Symposium zum Thema "Der Vielvölkerstaat und der Krieg".

Die Referenten stammen aus verscheidenen Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns.

Das vollständige Programm finden Sie auf der Netzseite des Heereseschichtlichen Museums.

Um Anmeldung bis zum 2. November wird gebeten.