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Das Museu della Guerra Bianca wird voraussichtlich Ende Juli 2011 seine Pforten wieder öffnen. Es beschäftigt sich mit den Kämpfen in den Alpen während des Ersten Weltkrieges.

Das Museum ist für deutschsprachige Besucher von Interesse, da ein großer Teil der Sammlungen aus österreich-ungarischen Beständen stammt. Die Museumsmitarbeiter sammelten sie in den ehemaligen Gebirgsstellungen, die teilweise nur wenige Meter von den italienischen entfernt liegen, auf.

Das vergangene Jahr war hauptsächlich der Reinigung und Konservierung der Exponate gewidmet.

Das Museum des weißen Kriegs ("guerra bianca") ist nun in einem geräumigeren Neubau in der Via Roma 40 in Temù (im Norden der Provinz Brescia) untergebracht.

Hier finden Sie weitere Informationen (in italienischer Sprache).

  

 

 

  

Das Deutsche Historische Institut Paris vergibt im Rahmen eines neuen Forschungsschwerpunktes zum Sommer 2011 ein Promotionsstipendium mit Bezug zu Frankreich zum Themenfeld »Der Erste Weltkrieg«.

Das Promotionsstipendium dient dem Zweck der Erarbeitung einer Doktorarbeit im Rahmen des von Dr. Arndt Weinrich geleiteten Forschungsprojektes, das im Frühjahr 2011 am DHIP beginnt.

  

Das Königreich Italien sicherte seine Nordgrenze - auch zur Helvetischen Eidgenossenschaft - mit einigen Panzerwerken. Eines wird heute vom "Museo della guerra bianca" (Museum des Winterkrieges) instandgehalten. 

Der italienische Fernsehsender Teleunica berichtet über diese Befestigungsanlage, das Fort Montecchio am Como-See. Den ausführlichen Fernsehbericht (in italienischer Sprache) finden Sie hier.

Das Museo della guerra bianca befindet sich auf dem Adamello (Provinz Brescia). Es wird derzeit umgebaut.

Information.Propaganda.Kunst. – Information.Propagande.Art.

Eybl, Dr. Erik. Format: 29,5 cm × 26 cm. In deutscher und französischer Sprache. 208 Seiten, rund 200 Plakate und Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag.  Verlag Militaria Wien 2010. ISBN: 978-3-902526-39-7. Preis: 49,90 €.

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Kriege werden nur auf den Schlachtfeldern entschieden, wenn die kriegführenden Nationen rückhaltlos davon überzeugt sind, daß die jeweiligen Kriegsziele richtig und gerecht sind. Deshalb nutzen Regierungen das jeweilige Hauptmedium dazu, um die von ihnen gewünschten Informationen möglichst weit zu verbreiten.
Im Ersten Weltkrieg war dieses Hauptmedium der gedruckte Wort, mehr noch das gedruckte Bild. Das vorliegende Buch zeigt, wie die kriegführenden Mächte Österreich-Ungarn und Frankreich die Druckgraphik für ihre Interessen nutzten. Interessant wird dieses durchgehend farbig gedruckte Buch dadurch, daß die Bilder nach Themen geordnet und mit kurzen erläuternden Texten nebeneinandergestellt worden sind.

  

So kann der Leser vergleichend vom Beginn des Krieges 1814 bis in den Frieden nach 1918 hinein verfolgen, was die Menschen in den beiden, eigentlich drei Staaten bewegte. Propagandaplakate müssen nahe an Geschehen und allgemeinem Interesse sein, um überhaupt wirken zu können.

Auch kunsthistorisch Interessierte kommen bei diesem Buch auf ihre Kosten. Sowohl die österreichische wie die französische Propaganda greift auf bedeutende Künstler ihrer Zeit zurück. Bemerkenswert ist, daß einige im Krieg das zeichneten, was sie zeichnen sollten, nach dem Krieg aber zu dem zurückfanden, was sie zeichnen wollten.
Der deutsche Soldat taucht in diesem Band (nur) als Verbündeter Österreich-Ungarns und Feind Frankreichs auf. Interessant wäre, dem hier angestellten Vergleich noch die deutschen Propagandaplakate hinzuzufügen.
Das Buch ist empfehlenswert, weil es gerade auch unbekanntere Plakate zeigt und den Blick dafür schärft, was Information sein soll und was Propaganda ist – damals wie heute.
EH

   
  

Das zweibändige Werk „Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914-1918, Teil IX: Feldartillerie, Band 3 & 4, Die Munitionskolonnen“ ist ab sofort lieferbar.

Das Werk umfasst rund 900 Seiten und listet sämtliche deutsche Infanterie- und Artilleriemunitionskolonnen während des Ersten Weltkrieges auf; deren Umgliederungen, Umbenennungen und wechselnden Unterstellungen werden in den vorliegenden Bänden ausführlich behandelt.

Der von Dr. Jürgen Kraus und Hartwig Busche erarbeitete Doppelband kostet 94,90 Euro.

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Ein neues Buch über Uniformierung und Ausrüstung der ungarischen Honvéd hat Mitte Oktober 2010 der Verlag Militaria in Budapest vorgestellt. 

Der gebundene Farbbildband enthält auf 672 Seiten rund 2000 Photos und Abbildungen. Er kostet 99 Euro.

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