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MHM-Dresden-Romantik-ausstellung-befreiungskriege-blutige-napoleonDas Militärhistorische Museum der Bundeswehr zeig vom 6. September 2013 bis 14. Februar 2014 die Sonderausstellung „Blutige Romantik - 200 Jahre Befreiungskriege gegen Napoleon“.

Mit über 500 Exponaten läßt sie die dramatische und gewaltgeprägte Epoche noch einmal lebendig werden. Zahlreiche Leihgaben kommen aus renommierten und international bekannten Museen, darunter das Musée de l‘Armée in Paris und das Brüsseler Musée Royal de l‘Armée Belge et d‘Histoire Militaire sowie aus vielen regionalen, lokalen und privaten Sammlungen in Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen.

credo-mittelalterausstellung-in-paderbornMilitärhistorisches Museum, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden. Tel. 0351-823 -0 E-Post: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.mhmbw.de

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 12 auf Seite 860.


130625_Invalides_MA_expo_mortavilnius_shako_400Gefallen in Wilna - Im Rahmen der Ausstellung „Napoléon et l‘Europe“ zeigt das Armeemuseum Paris Grabfunde aus Wilna (Vilnius).

Von den 700 000 Mann der „Grande Armée“ erreichten 1812/13 nur einige Zehntausend Soldaten erschöpft Wilna. Fast 200 Jahre später fand man ein Massengrab mit den sterblichen Resten solcher Soldaten. Zwischen 2001 und 2003 untersuchten Archäologen, Historiker und Anthropologen die Überreste eines der dramatischsten Ereignisse der europäischen Geschichte. Das Museum stellt diese Stücke im corridor de Perpignan zwischen dem 27. März und dem 14. Juli 2013 aus.

RWM_11_-hotel-invalides-napoleon-1813-wilna-grab-gefallene-ausstellungEintritt 12,- € (Museum und Ausstellung). Musee de l‘armée, Hôtel national des Invalides, 129, Rue de Grenelle, FR-75700 Paris 07 SP. www.invalides.org

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 11 auf Seite 788.


rwm-11-waffenrecht-mainz-1790-1792-1793-1794-1795-1796-1797-mainz-kurmainz-französische-revolution-armee-krieg-waffenrecht-bürgerbewaffnung-bürger-bewaffnet-entwaffnen-entwaffnet

„Wie liberal ein Staat ist, erkennt man an seinem Waffengesetz“. Wendet man diesen Maßstab auf das ausgehende 18. Jahrhundert an, kommt man zu überraschenden Ergebnissen.

Von Dr. Elmar Heinz

Es scheint heute fast so, als habe der Staat Angst vor seinen Bürgern. So wenige Waffen wie möglich im Volk wollen Volksvertreter sehen, manche träumen gar vom waffenlosen Souverän, einem entwaffneten, zum Steuerzahler degradierten Bürger. Gleichzeitig wird bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten die „wehrhafte Demokratie“ beschworen. Der Widerspruch zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten wird noch krasser, wenn man betrachtet, wie zwei Staatsideen um 1790 aufeinanderprallten.

Bürger müssen Waffen haben. Das ist keine hohle Parole des 21. Jahrhunderts, sondern eine staatliche Forderung des 18. Jahrhunderts. Musterbeispiel ist das Kurfürstentum Mainz. Dank umfangreicher Aktenstudien können wir hier für die 1780er und 1790er Jahre ein klares Bild zum Verhältnis zwischen Staat und bewaffnetem Bürger entwerfen. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 ab Seite 752. 

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Das Eiserne Kreuz wandelte sich von seiner Stiftung 1813 bis zum Ende der Hohenzollernmonarchie im Jahre 1918 von einem rein preußischen Ehrenzeichen zu einem gesamtdeutschen, zu einem Nationalsymbol.

Von Dr. Frank Wernitz

Vor 200 Jahren rief der preußische König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840) das Eiserne Kreuz ins Leben – die bis heute bekannteste deutsche militärische Tapferkeitsauszeichnung.

Die Stiftung am 10. März 1813.

Der vollständige militärische Zusammenbruch der preußischen Monarchie im Oktober 1806 leitete im Königreich eine Phase ein, die als „Krieg im Frieden“ bezeichnet werden kann. Durch die französische Besatzungspolitik begann bei den eher unpolitischen, lediglich zu Pflicht und Gehorsam erzogenen mittleren und niederen Bevölkerungsschichten ein Stimmungswandel. Die Begriffe „Freiheit, Ehre, Vaterland“ führten nach und nach zu einer kollektiven Identitätsbildung. Dem Bekenntnis zur Nation und zum Nationalstaat kam allmählich der Vorrang zu; aus einer Denkkategorie wurde ein Handlungsziel.

 

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Die Hundertjahrfeiern der Völkerschlacht hatten gerade in Sachsen eine besondere Dimension; wie ambivalent das Jahr 1813 ausgerechnet in diesem Gliedstaat des Reiches zu betrachten war, erfahren Sie auf den folgende Seiten.

Von Michael Fröhlich M.A.

Als vom 16. bis 19. Oktober 1813 die Völkerschlacht tobte, befand sich der Regent, auf dessen Territorium die Schlacht stattfand, inmitten der Ereignisse in Leipzig. Nach der Entscheidung war Friedrich August I., König von Sachsen, Gefangener der antinapoleonischen Koalition. Der Sachsenkönig hatte dem Bündnis mit Napoleon bis zuletzt die Treue gehalten, mit dem Resultat, daß ein großer Teil des sächsischen Territoriums am Verhandlungstisch des Wiener Kongresses verloren ging. Sachsen hatte damit sämtliche Möglichkeiten auf eine Großmachtstellung in Mitteleuropa verspielt und versank endgültig in der Bedeutungslosigkeit deutscher Klein- und Mittelstaaten zwischen Preußen und Österreich.

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Neu in unserem Angebot:

Wernitz, Frank: Das Eiserne Kreuz 1813 – 1870 – 1914. Geschichte und Bedeutung einer Auszeichnung

850 Seiten, zwei Bände mit Hartkarton-Schuber, rund 1600 Farbfotos und mehr als 340 Detailbeschreibungen von Eisernen Kreuzen einschließlilch Maß- und Gewichtsangaben.

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RWM 09_636Die Korrespondenz zwischen General Yorck und dem Marquis Paulucci bereitete Ende 1812 der Konvention von Tauroggen den Weg. Preußen wechselte damit die Seiten und befreite sich von Frankreichs Vorherrschaft.

Von Michael Fröhlich

Die Konvention von Tauroggen wurde am 30. Dezember 1812 zwischen dem preußischen Vertreter General Yorck und seinem russischen Pendant General Diebitsch geschlossen. Im Urteil vieler Historiker und Zeitgenossen stellt sie den Beginn der Befreiungskriege gegen Napoleon dar. Viel ist über die Konvention geschrieben worden, insbesondere über den eigentlichen Abschluß und über ihre Folgen. Doch betrachtet man das Zustandekommen der Konvention näher, so geht jener kühnen Aktion des Generals Yorck ein diplomatisches Meisterstück voran, das schließlich in der Konvention von Tauroggen gipfelte. 

 

RWM 08 530Der revolutionäre „Sieg“ von Valmy berauschte die Revolutionäre. Er brachte kein schnelles Kriegsende. Im beständigen Angriff erschöpfte sich Frankreich und riß die alte Ordnung des Reiches mit sich.

Von Dr. Elmar Heinz

Nichts hatte sich durch diesen mißglückten Marsch auf Paris zum Besseren gewendet. In Paris eskalierte die Lage gerade durch diese Einmischung fremder Mächte. Ludwig XVI. entglitt das letze Quentchen Autorität. Kurz nachdem er das Vaterland für in Gefahr erklärt hatte, wurde er verhaftet. Am 21. Januar 1793 rollte schließlich sein Kopf in den Sand der Place de la Révolution.

Die Emigranten hatten ihre Rolle bereits 1972/93 ausgespielt. Nach dem Versiegen der Finanzen sammelten sie sich an nachgeordneten Orten. Die so stolzen Emigrantenarmeen Condé und Rohan waren bedeutungslos. Am Ende machten im Reich marodierende Freikorps wie das des Monsieur Moyeux in Miltenberg von sich reden, gegen die die Reichsstände mit regulären Truppen vorgehen mußten. Im Vokabular, das 150 Jahre später gebräuchlich war, hätte man wohl vom Bandenkampf deutscher Polizeitruppen gegen marodierende exilfranzösische Truppen im Hinterland gesprochen.

Preußen zieht sich unfein aus der Affaire. Berlins Hoffnung auf Prestige- und Landgewinn hatte sich 1792 zerschlagen. König Friedrich Wilhelm II. beschränkte sich 1792/93 darauf, die ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 08 ab Seite 530. 

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RWM 08 520Frankreich war nach 1789 ein gespaltenes Land: Königstreue und Republikaner rangen um die Macht. Der Konflikt erhielt internationale Bedeutung. Eine Koalition versuchte, die Rechte des Königs durchzusetzen – der preußische Marsch auf Paris endete in Valmy.

Von Dr. Elmar Heinz

Veränderungen in Staatswesen sind besonders dann möglich, wenn sich diese in fortgesetzten Krisen befinden. Die heute aktuelle Erkenntnis ist alt. Sie trifft auch auf Frankreich zu, das ab 1789 schrittweise und unaufhaltsam von einer finanziellen in eine politische Krise rutschte und dann eine Revolution durchmachte, die das Land über ein Jahrzehnt fortgesetzten Veränderungen aussetzte. Über die absolute und konstitutionelle Monarchie kam es in den zweifelhaften Genuß des „terreur“, des Tugendterrors Weniger, der Herrschaft des Direktoriums, eines erneuten Staatsstreichs und eines Volkstribuns, der sich schließlich anschickte, das Land mit einer neuen Monarchie zu beglücken.

Besonders die Jahre zwischen 1789 und 1792 sind hier von Interesse: der absolute Monarch gab unter dem Druck der Massen Teile seiner Machtbefugnisse ab. Statt zu versöhnen spaltete er das Land damit, rettete nichts und stieg am Ende doch auf das Schafott. Drei Gruppen lassen sich im Kampf um die Macht unterscheiden:

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 08 ab Seite 558. 

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RWM 08 516Daß es neben den „langen Kerls“ Friedrichs II. von Preußen im deutschprachigen Raum noch andere Armeen gegeben hat, gerät angesichts der preußenzentrierten Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts oft in Vergessenheit. Wir zeigen, wer wann aus welchem Grund zu den Waffen greifen durfte
oder mußte.

Von Dr. Elmar Heinz

Das Urteil war vernichtend: „Die bey einem Reichs-Krieg und einer Reichs-Armee sich äußernden Gebrechen seynd so groß, auch vil und mancherley, daß man, so lange das Teutsche Reich in seiner jetzigen Verfassung bleibt, demselben auf ewig verbieten sollte, keinen (sic!) Reichskrieg zu führen, so lange es nur immer möglich ist“. Das Urteil stammt aus „Mosers Neues Teutsches Staatsrecht“ (Band 4/2, S. 810) aus dem Jahr 1773.

Diese knorrigen Worte umreißen, in welcher Lage sich das Heilige Römische Reich deutscher Nation befand, als die französische Revolution 1789 ausbrach: Es war „bedingt abwehrbereit“, sprich wehrlos. Dabei sind zwei Dinge von Interesse: Wie die Kriegsverfassung des Reiches und seiner Stände wirklich aussah, zudem aber auch, wie sich das Heerwesen Frankreichs durch die Revolution in den Monaten seit Juli 1789 dramatisch verändert hatte.

Modern: Parlamentsarmee. Daß das 18. Jahrhundert eine Zeit voraufgeklärter Dunkelheit war, stimmt so nicht. Mit dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation bestand bereits eine Rechtsordnung mit Gewaltenteilung. Der Reichstag in Regensburg ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 08 ab Seite 516. 

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