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rwm depesche juedisches museum berlin ausstellung gehorsam 700 01

Das Jüdische Museum Berlin zeigt vom 22. Mai bis zum 15. November 2015 die Sonderausstellung „Gehorsam. Eine Installation in 15 Räumen von Saskia Boddeke & Peter Greenaway“.

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Dr. Elfi Thiemer präsentiert am 17. März 2015 im Heeresgeschichtlichen Museum Wien zwei besondere Persönlichkeiten, die am Wiener Hof in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Einfluß hatten:

Wenzel Anton Graf Kaunitz (1711-1794), der Superdiplomat am Wiener Hof, war Maria Theresias Staatskanzler und engster Vertrauter in schwierigen innen- und außenpolitischen Situationen – eine vielschichtige Persönlichkeit und nicht ganz frei von komischen Schlagseiten und Eigenheiten.

Der Leibarzt Maria Theresias, Gerard van Swieten (1700-1772), war gebildet und erfahren, ein medizinischer Aufklärer mit außergewöhnlichem Organisationstalent. 1763 hielt er seine Rede „Über die Erhaltung der Gesundheit der Greise“ (damals 50+). Viele seiner Ratschläge sind aktueller denn je.


Heeresgeschichtliches Museum, Arsenal, 1030 Wien. Der Vortrag beginnt in der Ruhmeshalle um 19.30 Uhr.


RWM 17 1915 mit dem U-Boot auf Feindfahrt – wer war es?

Das Photoalbum eines U-Boot-Fahres aus dem Ersten Weltkrieg gibt einige Rätsel auf: Wann entstanden die Aufnahmen? Auf welchem Boot fuhr der Photograph? Wer war es? Wir haben für Sie die Rätsel gelöst.

Von Dr. Elmar Heinz

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – was kann man aber aus einem unbeschrifteten Photoalbum herauslesen? Das 30 cm × 22 cm messende Album enthält 59 Aufnahmen eines U-Boot-Fahres aus dem Ersten Weltkrieg. Die Bilder geben einen Einblick in das beengte Leben an Bord und ein Kriegsgeschehen, das noch nicht von fallenden Wasserbomben überschattet ist.

Die Aufnahmen wirken teilweise fast idyllisch. Das Stilleben mit Portwein, Glas und Schirmmütze dürfte entstanden sein, nachdem auf einem zu versenkenden Schiff entsprechende Konterbande, also Handelsware für den Feind, sichergestellt wurde. Neben Matrosen in Lederkombination oder Takelzeug, technische Details und den Geschützen sind vor allem Segel- und Dampfschiffe abgebildet, teilweise im Augenblick der Versenkung. Ein Wasserflugzeug und Zivilisten an Bord sind exotisches Beiwerk. Das Album zeigt ausschließlich das Leben auf einem U-Boot im Ersten Weltkrieg.

Die Lage 1914/15. Großbritannien zeigte zu Beginn des Ersten Weltkrieg, daß das Recht auf See das Recht des Stärkeren war. Die Royal Navy verfolgte SMS Dresden in neutrale chilenische Gewässer und schoß sie dort in Grund (s. RWM 13, S. 894ff.).  ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1212 bis 1215. 

Die RWM-Depesche 17 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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RWM 17 Medal of Honor – Winterschlacht im Wasgau

Im Januar 1945 stießen deutsche Käfte noch einmal ins Elsaß vor. Der Kampf gegen die US-amerikanischen Verteidiger steht im Schatten der „Battle of the Bulge“, des Kampfes um den Hürtgenwald – nicht für George B. Turner. Folgen Sie dem einfachen Soldaten in den verschneiten Wasgenwald.

Von Hagen Seehase

Es war der 3. Januar 1945, bitterkalt und auch sonst sehr unangenehm für die Verteidiger des kleinen Städtchens Philippsburg (Philippsbourg) an der Straße von Bitsch nach Niederbronn. Überlegene deutsche Kräfte stießen mit Macht entlang der Straße vor, während die aus verschiedenen amerikanischen Einheiten zusammengewürfelten Verteidiger trotz verbissener Gegenwehr Boden verloren. Zwei Panzer IV mit rund 75 unterstützenden Infanteristen rollten gegen 14 Uhr in den Ort und durchstießen alle Verteidigungslinien. Da lief Pfc Turner von der C Battery des 499th Field Artillery Battalions aus einem Haus zu einem Halftrack, nahm sich eine Bazooka, die er, während er lief, lud. Auf offener Straße blieb er direkt vor den deutschen Panzern stehen und zerstörte den ersten. Turner lud nach und beschädigte den zweiten Panzer so, daß er seine Bordkanone nicht mehr einsetzen konnte. Da Turner keine Raketen mehr für die Bazooka hatte, feuerte er nun mit einem Gewehr Gewehrgranten ab, bis er auch den zweiten Panzer zerstört hatte. Dann rannte er zu dem Halftrack zurück, montierte eines der Bord-MGs ab und brachte dieses mitten auf der Hauptstraße in Stellung. Völlig ohne Deckung feuerte Turner, bis er die deutsche Infanterie vertrieben hatte. Dabei beseitigte er auch noch eine Ladehemmung.

Um 16 Uhr erhielten die amerikanischen Einheiten in Philippsburg den Befehl zum Gegenangriff, den ein Zug des 47th Armor Battalions von der 14th Armored Division unterstützen sollte. Der amerikanische Gegenstoß näherte sich der Kreuzung in der Stadt, als der führende Panzer zweimal getroffen wurde. Der zweite Sherman übernahm nun die Führung und wurde sofort getroffen, er fing an zu brennen. Turner hatte nun ein leichtes Maschinengewehr, das er aus der Hüfte feuerte. Er zwang die Wehrmachtssoldaten, Deckung zu suchen, und eröffnete so den US-Panzerbesatzungen die Möglichkeit auszubooten. Der Fahrer des zweiten Panzers war verwundet und kam nicht aus dem Fahrzeug. Turner sprang auf den brennenden Panzer und versuchte, den Fahrer, Technician fifth grade (=Corporal) Deral Hamilton, herauszuziehen, als die Bordmunition explodierte. Hamilton wurde getötet, Turner heruntergeschleudert und verwundet. 

Am Abend schlug ihm der Zugführer der Infanteristen, mit denen Turner kämpfte, ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1170 bis 1175. 

Die RWM-Depesche 17 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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RWM 17 Alles für die Rüstung, alles für die Katz‘

Trotz der enormen Zerstörungen durch alliierte Luftangriffe erreichte die deutsche Rüstung Ende 1944 ihre höchsten Ausstoßzahlen. Deutschland versank derweilen langsam, aber sicher im Chaos.

Von Dr. Elmar Heinz

Sinnvolles Wirtschaften ist nur möglich, wenn man über ausreichende Ressourcen verfügt. Das ist Allgemeinwissen – sollte man meinen. Sinnvolle militärische Interventionen oder gar Kriegführung sind nur möglich, wenn man über ausreichende Ressourcen verfügt. Auch das ist Allgemeingut – möchte man annehmen. Wenn nun diese beiden Gebiete, Wirtschaft und Kriegführung, ineinandergreifen, gilt die Grundregel erst recht.

Theoretisch war die deutsche Kriegswirtschaft nach Plan organisiert. Reichsmarschall Hermann Göring war Beauftragter für den Vierjahresplan und wurde Ende September 1944 als solcher bis zum Kriegsende bestätigt. Das Kartenmaterial aus Görings Büro zeigt, daß man hier genau wußte, wo im Reich und den ihm angegliederten tschechischen und polnischen Gebieten sowie in den europäischen Staaten welche Rohstoffe und Industriezweige vorhanden waren. Die Schwierigkeit bestand darin, all dieses für die deutsche Rüstung nutzbar zu machen. Mit der Besetzung des „Protektorats Böhmen und Mähren“ und Westpolens als „Generalgouvernement“ hatte man sich die dortige Rüstungsindustrie nutzbar gemacht. Insbesondere die ehemals tschechoslowakische Panzer-, Artillerie- und Gewehrfertigung war bedeutend. Nur mit ihr konnte man einen Krieg überhaupt führen, nachdem man den Hauptlieferanen kriegswichtiger Stoffe, die einstmals verbündete Sowjetunion, im Sommer 1941 angegriffen hatte (s. RWM 09, S. 582ff.).
Im Juli war Göring mit dem Erlaß zum totalen Kriegseinsatz damit beauftragt worden ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1166 bis 1169. 

Die RWM-Depesche 17 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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RWM 17 Die Wehrmacht erliegt einer drückenden Übermacht

Zur Jahreswende 1944/45 befand sich das Deutsche Reich in einer hoffnungslosen Lage: Viele Feinde, viele Fronten, kaum noch Verbündete. Die Alliierten planten angesichts des Sieges bereits, wie mit dem Land nach der bedingungslosen Kapitulation zu verfahren sei.

Von Dr. Klaus-Jürgen Bremm

Im Laufe des Kriegsjahres 1944 erlitt Hitlers „Festung Europa“ tiefe Einbrüche an allen Fronten. Ihr schützendes Dach hatte die kombinierte Bomberoffensive der Anglo-Amerikaner endgültig zerfetzt. Görings Luftwaffe war trotz deutlich gesteigerter Jägerproduktion nur noch ein Torso. 60 Prozent aller während des Krieges auf Reichsgebiet abgeworfenen alliierten Bomben sollten erst in den letzten neun Kriegsmonaten fallen. Die einst gefürchteten deutschen U-Boote im Atlantik waren längst zu Gejagten geworden. Frankreich, Belgien und fast den gesamten Balkan hatte die Wehrmacht fluchtartig im Herbst räumen müssen. Im Osten waren die Ukraine und Weißrußland sowie das Baltikum bis auf Kurland verloren gegangen. Außer Ungarn, das allein mit einem von der SS inszenierten Staatsstreich bei der Stange gehalten werden konnte, hatten sich sämtliche Verbündete bereits aus der Achse verabschiedet. Im Fernen Osten kämpfte Japan nach wie vor auf eigene Faust. Die Verluste der deutschen Wehrmacht auf allen Kriegsschauplätzen waren im Verlauf nur eines Jahres auf mehr als 1,5 Millionen Mann emporgeschnellt. An der Ostfront hatte sich, auch bei Berücksichtigung von Ersatzzuführungen, die Mannschaftsstärke bis zum 1. November 1944 um 800 000 Soldaten auf 1,8 Millionen Mann reduziert.

Reich ist Zweifrontenkrieg nicht gewachsen. Spätestens seit der Landung der Westalliierten in der Normandie war das Reich mit aller Wucht wie schon 1914 einem Zweifrontenkrieg gegen drei Weltmächte ausgesetzt. Daß es eine derartige Konfrontation auf Dauer nicht durchhalten konnte, war

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 17 auf den Seiten 1159 bis 1165. 

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Der Kampf um Europa ging 1944 dem Ende entgegen. Deutschland stand fast ohne Verbündete da und kämpfte an allen Fronten mit unterlegenen Kräften. Zugleich lief die deutsche Rüstungsindustrie noch einmal zur Höchstform auf. Das Nachsehen hatten die Zivilisten.

Ein paar weitere Themen: Schwarzpulver: Österreichs Wallbüchse Modell 1871 Blankwaffen: Bajonettfechten anno 1882 Nitrowelt: Magazine Lee Enfield Charge Loading Rifle Mk I*

RWM-Depesche 17 können Sie ab dem 2. Dezember 2014 im RWM-Kiosk erwerben. Hineinschnuppern ist einfach - einen Klick auf den Titel entfernt.


 

rwm Hindenburglicht 01 700

In den Schilderungen aus dem Ersten Weltkrieg kommt es immer wieder vor: das Hindenburglicht. Ernst Jünger wollte sich gar in den Keller einen Unterstand bauen, der mit dem Hindenburglicht beleuchtet wurde. Lieferbar ist das Hindenburglicht auch heute noch.

Jetzt vor der dunklen Jahreszeit werden wieder die Kerzen rausgeholt, um „Stimmung“ zu verbreiten. Aber richtig urig wird es doch nur mit dem berühmten Hindenburglicht, wie es schon seit Jahrzehnten bei Armeen und Rettungsdiensten im Einsatz ist.

Auch für die Krisenvorsorge sollte man immer einige dieser Lichter vorrätig haben. Auf der Jagdhütte oder der Schlafkanzel ist das Licht ebenfalls ein guter Helfer. Durch die Konstruktion mit dem doppelten Docht ist die Flamme deutlich höher und heller als bei den einfachen Teelichten oder anderen Kerzen. Der Zehnerpack kostet 29,90 Euro und ist ebenso wie ein kostenloser Katalog erhältlich bei:

rwm Hindenburglicht 02 700VENATUS
Pastorenberg 4
31167 Bockenem OT Hary
Tel. (05067) 24 71 50
Fax (05067) 24 71 53
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.venatus.de


 


VM H 7-1 Titel

Kraus, Jürgen:

Maschinengewehrtruppen 1+2 (Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914 bis 1918, Band VII)

Band 1: 356 Seiten, Band 2: 350 Seiten, Hartkarton-Einband mit Schutzumschlag, Fadenheftung. Format: 26 cm × 18,5 cm Preis: 94,90 €

Dieser Band VII behandelt die Maschinengewehrtruppen, soweit sie selbstständige Einheiten waren und nicht als MG-Kompanien zu einem Infanterie-Regiment gehörten.

Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um zur ausführlichen Beschreibung des Buchinhalts in den RWM-Kiosk zu gelangen.


rwm wgm rastatt kriegsbilder hartmannsweilerkopf 600Der Erste Weltkrieg in den Vogesen und am Oberrhein 1914/15

Mit diesem Ausstellungsvorhaben beteiligt sich das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt im Jahr 2014 an einem länderübergreifenden Projekt zur Geschichte des Ersten Weltkriegs. Erstmals werden zeitgenössische Objekte, Fotografien und Dokumente, die bislang im Depot des Museums bewahrt wurden, wissenschaftlich bearbeitet und ausgestellt. Ergänzt wird das Projekt durch eine Teildigitalisierung des Fotobestandes zum Ersten Weltkrieg. Auf diese Weise soll die Sammlung historischer Fotografien und Dokumente des Museums dauerhaft konserviert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.