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Die Schlacht bei Torgau auf den Süptitzer Höhen jährt sich am 3. November 2010 zum 250. Mal.

Der Heimat und Kulturverein Süptitzer Höhen e.V. richtet deshalb vom 5. bis 7. November 2010 eine Gedenkveranstaltung aus.

Am 3. November 1760 siegte die Armee Friedrichs II. von Preußen über Truppen der Reichsarmee unter dem k.k. Feldmarschall Graf v. Daun. Der Kampf wird als die modernste Schlacht des 18. Jahrhunderts bezeichnet, weil die Preußen die Reichstruppen von zwei Seiten angriffen und von ihren Nachschubwegen abschneiden sollten. Nach harten Kämpfen siegten die Preußen, die einen unbewachten Übergang ausnutzen konnten.

Informationen zur Gedenkveranstaltung: Heimat- und Kulturverein Süptitzer Höhen e.V. c/o Ingolf Kukard, Am Gewerbepark 15, 04860 Süptitz. Verbindung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Fernruf 03421/713424.

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden hat am 17. September 2010 seine Interimsausstellung geschlossen.

Das Museum benötigt die Exponate für die neukonzpierte Dauerausstellung. Das Arsenalgebäude, in dem das MHM untergebracht ist, wird seit 2004 nach Plänen des Architekten Libeskind umgebaut.

Die Bauarbeiten sind nun so weit fortgeschritten, daß das MHM Ende des Jahres 2011 feierlich neu eröffnet werden soll. Die Exponate müssen hierfür mit großem Zeitaufwand gründlich vorbereitet und gruppiert werden.

Das MHM veranstaltet weiterhin seine Vortragsreihe "Forum Museum" in der als Ausstellungshalle genutzten Wagenhalle hinter dem Hauptgebäude.

  

Buchbesprechung:

Fuhrer, Armin; Schön, Heinz: Erich Koch – Hilters brauner Zar

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Deutsche Sturmbataillone 1915-1918

Lacoste, Werner (†). Format: 24,2 cm × 17,6 cm. 124 Seiten, zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, gebunden. Helios Aachen 2009, ISBN 978-3-86933-013-6. Preis: 18,50 Euro.

Die Geschichte der deutschen Sturmtruppen zu schreiben fällt schwer, da die Hauptquellen in Potsdam im Februar 1945 verbrannten. Dem Autor ist es gelungen, aus der örtlichen Überlieferung im Umfeld der Übungsplätze am Kaiserstuhl dennoch eine umfassende Schilderung zu erstellen. Das Buch umfaßt deshalb wesentlich mehr als eine bloße Zusammenfassung der vorhandenen Literatur. Es beschreibt die Aufstellung der ersten Sturmeinheiten, die beständige Verbesserung ihrer Einsatzgrundsätze durch Auswertung der Fronterfahrungen und die Übungstätigkeit bis in den November 1918 hinein. Dabei beschäftigt sich der Autor vor allem mit dem Übungsbetrieb und dem Leben des einfachen Soldaten. Dieser moderne militärgeschichtliche Ansatz ist begrüßenswert. So erfährt der Leser aus den Befehlen einiges zu Ausrüstung, Bewaffnung, vor allem aber über die Beschwerlichkeit des alltäglichen Dienstes und den wachsenden Mangel, nicht nur an Nahrungsmitteln. Auch das Verhältnis zur Zivilbevölkerung wird anhand der Quellen recht anschaulich geschildert. Der Kampfmittelräumung nach 1918 ist ein abschließendes Kapitel gewidmet. Einige unbekannte Aufnahmen aus dem Übungsalltag runden die Darstellung ab. Das Buch ist mit Gewinn zu lesen.   eh

  

Das französische Armeemuseum im Hôtel des Invalides Paris zeigt vom 9. Oktober 2010 bis zum 23. Januar 2011 eine Ausstellung zum Thema "Au service des Tsars : la Garde impériale russe,de Pierre le Grand à la Révolution d’Octobre" - Im Dienste des Zaren - die kaiserlich russische Garde von Peter dem großen bis zur Oktoberrevolution.