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Tunesien war für Italien der letzte nordafrikanische Vorposten, der das Königreich Ende 1942 vor einer westalliierten Landung schützte. Der deutsche Verbündete verlegte starke Verbände dorthin – kurz vor der unabwendbaren Kapitulation.

Von Hans-Dieter Handrich

In der Nacht vom 7. zum 8. November 1942 landeten britische und amerikanische Truppen bei Casablanca (Marokko), Oran und Algier (Algerien). Eine Flotte von 300 Kriegsschiffen sowie 370 Frachtern und Truppentransportern setzte 65 000 Soldaten an Land; ihnen standen 120 000 französische Soldaten gegenüber.

Zunächst leisteten diese Widerstand. Am 11. November 1942 vereinbarte jedoch der Oberbefehlshaber der Vichy-Truppen, Admiral Darlan, der während der Invasion zufällig in Algier anwesend war, einen Waffenstillstand mit den Alliierten. In der Folge schloß sich der Heeresanteil der französischen Truppen diesen an. Ein unbehindeter Vorstoß der alliierten Landungstruppen nach Tunesien schien nun möglich.

Science_Museum_London_virtuell_Ausstellung_Schiffahrt_digital_300Das Science Museum in London führt Interessierte durch seine Schiffahrtsausstellung – virtuell, denn die Ausstellung wurde im Jahr 2012 geschlossen.

Die hauseigene Ausstellung des Science Museum in London nutzt hierfür ein Virtual-Reality-Konzept (VR). Bevor die 1.800 Exponate für das Magazin verpackt wurden, haben Museumsmitarbeiter sie mit „Lidar“, einer speziellen Laser-Scanning-Technologie (Light detection and ranging), digital erfaßt. Auch die Räumlichkeiten wurden so vermessen.

Exakte Vermessung. „Unsere Schiffahrtsausstellung wurde bereits im Jahr 1963 eröffnet und war der Ort, an dem das Museum seine maritime Sammlung präsentierte“, erläutert David Rooney, Kurator zuständig für den Transport, auf der Museums-Netzseite. Im Vorjahr sei dieser Teil der Galerie allerdings geschlossen worden, um der im September 2014 startenden Nachfolgeausstellung zum „Informationszeitalter“ Platz zu machen. Durch das aktuelle VR-Projekt könne man die Ausstellung aber quasi „wieder auferstehen lassen“. Das Projekt in London gilt als richtungsweisend für die Museumslandschaft.


MHM-Dresden-Romantik-ausstellung-befreiungskriege-blutige-napoleonDas Militärhistorische Museum der Bundeswehr zeig vom 6. September 2013 bis 14. Februar 2014 die Sonderausstellung „Blutige Romantik - 200 Jahre Befreiungskriege gegen Napoleon“.

Mit über 500 Exponaten läßt sie die dramatische und gewaltgeprägte Epoche noch einmal lebendig werden. Zahlreiche Leihgaben kommen aus renommierten und international bekannten Museen, darunter das Musée de l‘Armée in Paris und das Brüsseler Musée Royal de l‘Armée Belge et d‘Histoire Militaire sowie aus vielen regionalen, lokalen und privaten Sammlungen in Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen.

credo-mittelalterausstellung-in-paderbornMilitärhistorisches Museum, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden. Tel. 0351-823 -0 E-Post: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.mhmbw.de

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 12 auf Seite 860.


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In Paderborn zeigen bis zum 3. November 2013 das Diözesanmuseum, die Kaiser­pfalz und die städtische Gallerie die Ausstellung „Credo – Christianisierung Europas im Mittelalter“. 

Rund 800 hochkarätige und teils noch nie ausgestellte Exponate aus internationalen Museen sowie archäologische Neufunde dokumentieren diesen rund 1000 Jahre umfassenden Prozeß und seine Rezeptionsgeschichte in späteren Jahrhunderten. Die Christianisierung wird als dynamischer Prozess präsentiert, der sich in den einzelnen Regionen Europas auf ganz unterschiedliche Weise vollzog.

credo-mittelalterausstellung-in-paderbornBesucheranfragen, Gruppenführungen: Servicebüro Credo 2013, Marienplatz 2a· 33098 Paderborn Tel. 05251 88-2002 Fax: 05251 88-2990 E-Post: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.credo-ausstellung.de

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 12 auf Seite 860.


marineflieger-100-jahre-buch-mittler-1913-2013-1914-1918-1933-1945-1955-1989-1990Die deutschen Marineflieger feierten am 17. und 18. August 2013 ihr hundertjähriges Bestehen. Ein reich bebildertes neues Buch von Heinrich Walle beschreibt dieses bewegte Jahrhundert.

Die deutsche Marine fährt nicht nur zur See, sie fliegt auch über See – und das seit 100 Jahren. Marineflieger sind Teil der Marine und decken damit eine weitere Dimension der Seekriegsführung ab.

Die bewegte hundertjährige Geschichte der Deutschen Marine ist auch eine Geschichte der Identitätsfindung, die durch zwei Weltkriege, den Kalten Krieg, den weltweiten Einsatz heute und durch viele andere Veränderungen gekennzeichnet ist.

Das vorliegende Werk dokumentiert diese Entwicklung der Marinefliegerei, es beleuchtet die Einsatzgeschichte, die organisatorische Entwicklung, die Fluggeräte und beschreibt die Soldaten dieser Waffengattung. Ein besonderes Augenmerk wird auf die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Marineflieger gelegt. Unverkennbar ist dabei der Stolz auf die eigene Profession.

Extra ist dem Werk eine DVD beigelegt, auf der rund 300 Fotos enthalten sind.

Bibliographische Daten: 

Deutsches Maritimes Institut (Hrsg.) / Walle, Heinrich u.a.: 100 Jahre Marineflieger 1913 bis 2013. Hamburg 2013. 232 Seiten, 21 cm × 27 cm, Pappband mit Schutzumschlag. Mit Foto-DVD, (D) 29,80 Euro, (A) 30,80 Euro, (CH) SFr 41,80 (empfohlen) ISBN 978-3-8132-0947-1


zweiter-weltkrieg-propaganda-marine-u-boot-englisches-erbeutet-1939-1940-1941-1942-1943-1944-1945-royal-navy-captured-submarineDas Wehrgeschichtliche Museum Rastatt lädt am 31. Juli 2013 zu einem Vortrag über die Propaganda um ein eines erbeuteten britischen U-Bootes im Zweiten Weltkrieg ein.

Der Historiker Dr. Winfried Mönch hält im Rahmen der Rastatter Vorträge zu Militär und Gesellschaft einen Vortrag "am Objekt", einem Bild, das das Einbringen des britischen U-Bootes "Seal" durch zwei Arado AR-196 zeigt.

Der für die deutsche Marine verlustreiche Norwegenfeldzug 1940 brachte am Ende der Kämpfe einen Erfolg, der propagandistisch ausgeschlachtet wurde. Ein britisches U-Boot hatte kapituliert und war mehr oder weniger intakt in deutsche Hände gefallen.

event-bunkermuseum-panzer-lkw-nva-volksarmee-frauenwald-dannecker

Das "6. Event am Bunkermuseum" mit militärischen Fahrzeugen, Oldtimern, Modellbau und Sprechfunk findet vom 26. bis 28. Juli 2013 bei Frauenwald in Thüringen statt.

MHM-Gatow-ausstellung-bomber-zweiter-Weltkrieg-kriegsgefangene-lager-stalag-usaf-raf

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr zeigt auf dem Flugplatz Berlin-Gatow ab dem 12. Juli 2013 eine Ausstellung über Westalliierte Flieger in deutscher Kriegsgefangenschaft im Zweiten Weltkrieg.

Die Ausstellung zeigt den Weg ins Lager, der Alltag hinter Stacheldraht, aber auch die vielfältigen Aktivitäten der Gefangenen, die Monotonie des Lageralltags zu bekämpfen. Einen besonderen Stellenwert im Leben der Internierten nahm die Planung und Durchführung von Fluchten ein. Kurzbiographien alliierter Kriegsgefangener geben den geschilderten Ereignissen ein Gesicht.

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Das Deutsche Panzermuseum in Munster zeigt bis Mitte August 2013 eine Ausstellung mit Luftaufnahmen, die das AG 51 „Immelmann“ in Afghanistan anfertigte.

Diese Fotografien bannen den Betrachter auf widersprüchliche Weise: Einerseits sind sie Handwerkszeug aus dem Einsatz in Afghanistan und handfeste Quellen der jüngsten Militärgeschichte. Sie regen zum kritischen Nachfragen, zum Nachdenken, zum Diskutieren an. Gleichzeitig faszinieren sie durch eine ganz eigene künstlerisch-fotografische Ästhetik, die aus der Mischung einer faszinierenden Umwelt und exzellenten optischen Aufnahmegeräten entsteht.

adleraug-afghanistan-panzermuseum-munster-luftaufklärung-luftbild-ausstellungDeutsches Panzermuseum, Hans-Krüger-Straße 33, 29633 Munster. Tel.: 05192-2552 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.deutsches-panzermuseum.de

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 11 auf Seite 788.


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Das HGM Wien zeigt bis zum 29. September 2013 eine Ausstellung zur Rolle der Frau im Ersten Weltkrieg.

Mit Kriegsausbruch 1914 und der Mobilisierung Österreich-Ungarns mußten viele Männer ihre Arbeitsplätze in Industrie und Landwirtschaft zu verlassen. Zurück in der Heimat verblieben zumeist die Frauen, die zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben in vielen Berufssparten die Männer ersetzen mußten. Die Mehrheit sah sich mit dem harten Los des Arbeiterinnenschicksals in den Munitions- und Waffenfabriken konfrontiert, wo Frauen mehr und mehr als Männerersatz herangezogen wurden.

RWM_11_hgm-wien-womenatwar-1914-1918-frau-kriegTäglich geöffnet. Heeresgeschichtliches Museum, Arsenal, 1030 Wien. Tel. 0043 (0)1 795610. www.hgm.or.at

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 11 auf Seite 788.