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130625_Invalides_MA_expo_mortavilnius_shako_400Gefallen in Wilna - Im Rahmen der Ausstellung „Napoléon et l‘Europe“ zeigt das Armeemuseum Paris Grabfunde aus Wilna (Vilnius).

Von den 700 000 Mann der „Grande Armée“ erreichten 1812/13 nur einige Zehntausend Soldaten erschöpft Wilna. Fast 200 Jahre später fand man ein Massengrab mit den sterblichen Resten solcher Soldaten. Zwischen 2001 und 2003 untersuchten Archäologen, Historiker und Anthropologen die Überreste eines der dramatischsten Ereignisse der europäischen Geschichte. Das Museum stellt diese Stücke im corridor de Perpignan zwischen dem 27. März und dem 14. Juli 2013 aus.

RWM_11_-hotel-invalides-napoleon-1813-wilna-grab-gefallene-ausstellungEintritt 12,- € (Museum und Ausstellung). Musee de l‘armée, Hôtel national des Invalides, 129, Rue de Grenelle, FR-75700 Paris 07 SP. www.invalides.org

Diese Meldung finden Sie auch im Kaleidoskop von RWM-Depesche 11 auf Seite 788.


Koehler_Flottenkalender_2014_700-neu-erschienenDer neue FlottenKalender – Internationales Jahrbuch der Seefahrt – erscheint Anfang Juli 2013.

Das Jahrbuch enthält nach Angaben des Verlages spannende und unterhaltsame Themen aus der maritimen Welt, eine Mischung aus Unterhaltung und Information aus den verschiedensten Bereichen der Schifffahrt – Handelsschifffahrt, Marine, Reiseberichte, Persönlichkeiten und Historisches.

Von historischem Interesse in Köhlers FlottenKalender 2014 sind die Schnellboote der Volksmarine der DDR, Marineschiffbau in Hamburg bis 1945, Hafenentwicklung am Beispiel des JadeWeserPort, die Idee eines emissionsfreien Feederschiffes des Germanischen Lloyd und die Ostasiatischen Kreuzergeschwader der Kaiserlichen Marine. Zahlreiche Fotos illustrieren diesen maritimen Klassiker.

Bibliographische Daten:

Witthöft, Hans Jürgen (Hrsg.): Köhlers FlottenKalender 2014. Internationales Jahrbuch der Seefahrt. 272 Seiten, 14,8 cm × 21 cm. Zahlreiche s/w- und Farb-Abbildungen. Broschur. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg. ISBN 978-3-7822-1080-5 Preis: EUR (D) 14,95 · EUR (A) 15,40 · Sfr 20,90 (empfohlen)


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Das norditalienische Sperrfort Montecchio Nord verfügt seit Juni 2013 über eine besondere Sehenswürdigkeit: Eine der vier Panzerkuppeln ist soweit instandgesetzt, daß sie sich wieder bewegen läßt.

Die vier Gefechtstürme des Forts wiegen je 101 Tonnen, der bewegliche Teil je 49 Tonnen. An einem dieser Türme wurde der originale Mechanismus nach 70 Jahren wieder so hergerichtet, daß er sich wie einst bedienen läßt. Der Mechanismus ist so konstruiert, daß nur 10 kg Kraft aufgewendet werden müssen, um die 49 Tonnen in Bewegung zu setzen. Der Geschützturm läßt sich rundum um 360 Grad drehen.

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Neu in unserem Angebot:

Pawlas, Karl (Hg.): Uniform und Waffe des Soldaten von der Steinzeit bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts (Heeresgeschichte, Chronica-Reihe: H, Folge H1).

52 Seiten. Nürnberg 1968. Format: 28,0 cm × 21,7 cm. Preis: 5,00 Euro

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Neu in unserem Angebot:

Reisner, Markus: Unter Rommels Kommando. Hans Höller - Von den Wüsten Nordafrikas bis an die Strände der Normandie. Wien 2013.

384 Seiten, zahlreiche s/w-Fotos, gebunden, 17,5 cm × 24,5 cm. Preis: 29,90 Euro

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„Wie liberal ein Staat ist, erkennt man an seinem Waffengesetz“. Wendet man diesen Maßstab auf das ausgehende 18. Jahrhundert an, kommt man zu überraschenden Ergebnissen.

Von Dr. Elmar Heinz

Es scheint heute fast so, als habe der Staat Angst vor seinen Bürgern. So wenige Waffen wie möglich im Volk wollen Volksvertreter sehen, manche träumen gar vom waffenlosen Souverän, einem entwaffneten, zum Steuerzahler degradierten Bürger. Gleichzeitig wird bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten die „wehrhafte Demokratie“ beschworen. Der Widerspruch zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten wird noch krasser, wenn man betrachtet, wie zwei Staatsideen um 1790 aufeinanderprallten.

Bürger müssen Waffen haben. Das ist keine hohle Parole des 21. Jahrhunderts, sondern eine staatliche Forderung des 18. Jahrhunderts. Musterbeispiel ist das Kurfürstentum Mainz. Dank umfangreicher Aktenstudien können wir hier für die 1780er und 1790er Jahre ein klares Bild zum Verhältnis zwischen Staat und bewaffnetem Bürger entwerfen. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 ab Seite 752. 

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Deutsche Truppen unter dem Triumphbogen – ein emotionsgeladenes Bild für Franzosen wie Deutsche. Wir zeigen mit einem neu aufgefundenen Feldpostbrief, wie der Einmarsch im Frühjahr 1871 verlief.

Von Dr. Elmar Heinz

Am 1. März 1871 zogen deutsche Truppen in die französische Hauptstadt Paris ein. Das symbolisiert den endgültigen Sieg der verbündeten deutschen Staaten über Frankreich. Vorangegangen waren die Gefangennahme des Kaisers bei Sedan und die Flucht der Kaiserin, die die Geschäfte führte, Unruhen, dann die Einschließung und Beschießung der Stadt durch deutsche Belagerer.

Wie wichtig Feldpostbriefe für die Militärgeschichtsschreibung sind, haben wirwiederholt gezeigt. Ob Stalingrad (RWM 09, S. 592ff.) oder 1870/71 (RWM 02, S. 86ff) – immer tragen sie dazu bei, die Lesart aus Literatur oder offiziellen Darstellungen differenziert zu betrachten. Hier publizieren wir erstmals einen Brief, der den Einzug aus erster Hand schildert. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 ab Seite 782. 

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Logo HGM WienDas Heeresgeschichtliche Museum veranstaltet am 21. Juni 2013 in Zusammenarbeit mit dem „St. Georgsorden – ein europäischer Orden des Hauses Habsburg-Lothringen“ ein Symposium zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Die Veransaltung geht der Frage nach: Dritter Balkankrieg oder Erster Weltkrieg? Voraussetzungen und Ursachen für den Kriegsausbruch: Österreich-Ungarn und die Weltmächte. Der Eintritt ist frei.

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Nach der Währungsreform erlebte Österreich Jahre bescheidenen Aufschwungs. Die Weltwirtschaftskrise brachte das Land in Bedrängnis. Zur wirtschaftlichen Not kam starker Druck von außen. Ohne Unterstützung mußte die Regierung schließlich nachgeben.

Von Dr. Elmar Heinz

Die Innenpolitik der „ersten Republik“ wurde ab 1929 stark durch die Weltwirtschaftskrise beeinflußt. Die Verwerfungen waren bis 1933 vor allem wirtschaftlicher Art, wurden aber bald von nationalsozialistischen Anschlägen, einem Putschversuch und dann durch den Kampf des Republikanischen Schutzbundes gegen die staatliche Macht radikalisiert. Am Ende dieser Phase sollte ein radikaler nationaler Sozialismus durch rabiate Einmischung aus dem Ausland alle anderen Kräfte überspielen und das Land in den Anschluß an das Deutsche Reich führen.

Militarisierung der Innenpolitik. Die Stärke des Bundesheeres war durch den Frieden von St. Germain stark begrenzt. Seine Führung war bis 1920 stark sozialdemokratisch gewesen, wurde durch die neue christsoziale Regierung dann aber schrittweise ausgetauscht. Auch wenn es in den Reihen von Armee und Polizeien Anhänger radikaler Ideologien gab, sollten diese bis in die 1930er Jahre der Republik loyal dienen.

 

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„Im Dienste der Sicherheit – Polizei in Deutschland nach 1945“ war das Thema der 15. Ausstellung des „Rheinischen Sammlerkreises“ und die fünfte, die im Kleinen Saal des Kultur- und Medienzentrums der Stadt Pulheim stattfand. Den Erlös spendeten die Veranstalter für einen wohltätigen Zweck.

An den beiden Ausstellungstagen 4. und 5. Mai 2013 besuchten 463 geschichtlich Interessierte diese Ausstellung, die den Bogen spannte von den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges, in denen in den besetzten Gebieten schon wieder deutsche Ordnungskräfte tätig waren, während die Front weiter in Richtung Berlin wanderte, über belastete Polizeibeamte im Nachkriegsdeutschland, die politischen Reaktionen auf den „Kalten Krieg“ und den „Ost-West-Konflikt“, die RAF und ihre politischen Ableger bis hin zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten.