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Das Bundeskriminalamt (BKA) hat das Bundeslagebild 2011 veröffentlicht. Die Zahl der Straftaten ging um 9% zurück. Von 5'600'000 legal besessenen Waffen wurden nur 5 (!) im Zusammenhang mit Straftaten sichergestellt. 

Im Jahr 2011 wurden 35'033 Verstöße gegen Waffengesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz verzeichnet, 2010 38'338. Das ist ein Rückgang um 9 %. Nur 1,6 % der registrierten Fälle betreffen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Registriert wurden vor allem Fälle der illegalen Einfuhr, des Handels oder der Herstellung von Waffen, die vom Waffengesetz erfaßt werden.

Die Anzahl der Tatverdächtigen ging ebenfalls zurück. Sie betrug 2011 33'495. Hiervon waren mit 6'812 Personen 20 % keine Deutschen. In dieser Gruppe lagen Türken (23,7 %) vor Polen (7,4 %) und Italienern (4,9 %).

Auch die Zahl der Straftaten mit Schußwaffen ging 2011 zurück. Die Statistik unterscheidet Taten, bei denen geschosen wurde und solche, bei denen mit Waffen gedroht wurde.

In 6'113 Fällen wurde mit einer Waffe gedroht (- 8 %). Hier lagen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin vorne. Pro Kopf gerchnet waren Bremen, Hamburg und Berlin am stärksten betroffen.

In 5'597 Fällen wurde mit einer Waffe auf Personen oder Sachen geschossen (+ 0,8 %). Die größte Anzahl von Straftaten entfiel hier auf Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Niedersachsen. Mit 1'599 Fällen bildet die Sachbeschädigung (z.B. Schießen auf Verkehrsschilder) die größte Gruppe. Außerdem sind 600 Fälle dem Schießen auf Transporter auf Autobahnen zuzurechnen.


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