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Ein unbekannter Prototyp zur Astra M 400

Die hier vorgestellte Pistole ist einzigartig. Es handelt sich um einen Prototypen der spanischen Astra 400. Nur knapp entging er der Vernichtung. Lesen Sie, was diesen Vorläufer der „Röhrenpistole“ oder „Tubular Auto Pistol“ einzigartig macht.

Von Gerhard Ortmeier M.A. und Dr. Elmar Heinz

Eine Verwechslung der Astra M 400 mit einer Waffe von einer anderen Firma ist völlig ausgeschlossen. In ihrer Heimat Spanien, in der sie von 1921 bis 1946 als Standardwaffe der Armee Dienst tat, ist sie nach ihrem Aussehen auch heute noch liebevoll als „puro“, also Zigarre, bekannt.

Die spanischen Streitkräfte waren um 1900 herum trotz vielfach veralteter Vorstellungen in einem Bereich immer auf dem neuesten Stand – bei der Beschaffung von Waffen für die Infanterie. So verfügte der spanische König am 7. Dezember 1893 offiziell die Einführung eines neuen Infanterie-Gewehrs, des Mauser-Modells 1893. Dieses Modell stand zu dieser Zeit an der Spitze des Fortschritts. 

Auch bei den Faustfeuerwaffen griff die spanische Militärverwaltung erstaunlich schnell zu den eben erst erfundenen Selbstladepistolen. Noch vor den Großmächten Großbritannien, Deutsches Reich, Frankreich, Österreich-Ungarn, Rußland und Japan ersetzten sie ihre Revolver im Jahre 1905 durch die Bergmann-Pistole Modell 1903. Selbst die Vereinigten Staaten von Amerika griffen erst 1911 zur Pistole als Standardwaffe. Spanien war somit das dritte Land, das eine Selbstladepistole einführte, wenn wir von der deutschen Marinepistole 04 absehen. 

Bald folgte das Bergmann-Modell 1908. Dann aber wollten die Spanier eine Pistole haben, die aus dem eigenen Land kam. Der spanische Graf von Campo-Giro schuf eine Waffe, die als M 1913 in Spanien eingeführt wurde. Die Campo-Giro M 1913/16 war dann eine verbesserte Ausführung des früheren Musters. Die Firma Esperanza y Unceta/Guernica fertigte diese Waffen unter dem Markennamen Astra. Die Campo-Giro-Pistolen funktionierten zwar hervorragend, waren aber unverhältnismäßig kompliziert. Im Felde ließen sie sich deshalb nur mit Schwierigkeiten zerlegen.

Ersatz für die Campo-Giro. Um einen Ersatz für das Modell 1913 finden zu können, schrieb das spanische Kriegsministerium bald nach dem Ende des Ersten Weltkrieges einen Wettbewerb für eine neue Dienstpistole aus. Als Beginn des Versuchs wurde der 21. Mai 1919 festgelegt. Diese Ankündigung, daß eine neue Pistole für die spanischen Streitkräfte gesucht wurde, hatte bei Astra eine zwiespältige Reaktion hervorgerufen. Das Ende der Herstellung der Campo-Giro brachte einerseits einen Verlust für die Firma. Andererseits hatte sie von der Witwe des Grafen Campo-Giro eine häßliche Patent-Forderung erhalten. Astra glaubte mit einem neuen Modell, das ab 1919 vom firmeneigenen Konstrukteur Pedro Careaga entworfen und weiterentwickelt wurde, ...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 16 auf den Seite 1136 bis 1145. 

Die RWM-Depesche 16 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Die Mauser C 96 war nicht schützensicher. Auch die 1915 eingeführte „Neue Sicherung“ beseitigte den Mangel nicht. Ein Sergeant schrieb im September 1918 an die Waffenfabrik Mauser, woran es lag. Wir haben es nachgeprüft.

Von Mauro Baudino und Gerben van Vlimmeren

Die Mauser-Pistole C96 ist eine der Ikonen des 20. Jahrhunderts. Mauser selbst nannte sie „Armeepistole“, im englischsprachigen Raum ist sie bis heute die „Broomhandle pistol“. Diese Waffe inspirierte von je her Waffenfachleute und -sammler. Die Mauser-Pistole wurde mit einem gewissen Erfolg von Armeen erprobt und brachte der Waffenfabrik Mauser beziehungsweise den Mauser-Werken zwischen 1896 und 1945 einen anständigen Verkaufserfolg. Dennoch stand sie als Armeewaffe im Schatten der offiziellen schweizerischen und deutschen Armeepistole, der Parabellum-Pistole.

Paul Mauser verliert das Interesse. Die Mauser-Pistole entstand in der werkseigenen, von Fidel Feederle geleiteten Versuchsabteilung unter den wachsamen Augen von Paul Mauser selbst. Für Paul Mauser war sie vor allem der Beweis, daß sein Konzept funktionierte. Er verlor dann relativ schnell das Interesse an der Konstruktion, weil ihm klar geworden war, daß man sie nicht als Grundlage für die erfolgreiche Konstruktion einer Selbstladebüchse verwenden konnte – das aber war das Endziel seiner Entwicklungen.

In den Anfangstagen wurden einige kleinere Militäraufträge ausgeführt. Die königlich italienische Marine erwarb ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 15 auf den Seite 1054 bis 1059. 

Die RWM-Depesche 15 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Reich graviert und vergoldet ist diese Kleinkaliber-P38 von Walther Ulm.

Von Dr. Elmar Heinz

Selten sind die Pistolen 38 aus Ulmer Fertigung, die Rankengravur und Vergoldung aufweisen. Noch seltener sind solche Waffen im Kleinkaliber .22 lfB. Dieses Stück hat den erleichterten Kleinkaliberschlitten, der ab 1963 separat angeboten wurde. Walther fertigte komplette Kleinkaliber-Pistolen 38 zwischen ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 14 auf den Seiten 988 bis 989. 

Die RWM-Depesche 14 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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 Das dürfte Sie ebenfalls interessieren:

RWM K 005 01 

Krutzek, Alexander / Reichert, Orvel L. / Jonke, Dietrich:

Die Pistole 38. Deutschlands Dienstpistole in fünf Jahrzehnten

640 Seiten, zahlreiche farbige und schwarz-weiße Abbildungen. 

Format 20 cm × 27,5 cm, gebunden. Eltville 2015

Verkaufspreis 148,00 Euro. 

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Remington konkurrierte mit Colt um die Lieferung der Pistole für die US-Armee. Als das Unternehmen nicht zum Zuge kam, baute es die fertige Konstruktion für die Kaliber 9 mm kurz und 7,65 mm Browning um. Die technisch interessante Verriegelung behielt man bei. Lesen Sie, wie diese funktionierte.


Von Werner Boms

Unter den amerikanischen Waffenherstellern sind zweifellos Colt, Smith & Wesson und Winchester die größten, erfolgreichsten und weltweit bekanntesten Firmen. Jeder, auch der nicht an Waffen interessierte, kennt diese Namen. An vierter Stelle des Bekannheitsgrades, aber größtenteils eher Fachleuten geläufig, steht sicherlich die Firma Remington.

Die Anfänge der Waffenproduktion bei Remington geht auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Sie begann recht bescheiden mit Steinschloßgewehren. Im Laufe der Zeit erweiterte das Unternehmen die Produktpalette ständig, so daß sie schließlich Gewehre, Revolver, Taschenpistolen, Signalpistolen, Selbstladepistolen und Munition beinhaltete.

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Alexander Stucki zeigt, wie die Schweiz in diesen Jahren einen Ersatz für den Revolver suchte und verschiedene damals aktuelle Pistolenkonstruktionen untersuchte. Mausers C 96 spielte hier eine wichtige Rolle.

Stucki wertet die Versuchsprotokolle aus und zitiert die wesentlichen Stellen und Ergebnisse. Sie lesen, welche Vorteile die Konstruktionen von Mauser, Bergmann, Mannlicher und anderen hatten. Das neue Buch basiert auf ausführlicher Recherche im Schweizer Bundesarchiv.

Stucki, Alexander: Die Mauser C96 in den Schweizer Versuchen 1897/98 (RWM-Kompendium 2). Eltville 2013. 56 Seiten mit farbigen Abbildungen. Format A5. Preis: 9,95 Euro / 14,50 Schweizer Franken

Mehr Informationen finden Sie im RWM-Kiosk. Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um dorthin zu gelangen.


Das sagen Leser des Buches:

Erhielt gestern das neue Werk von Stucki und habe es am selben Abend ausgelesen, ganz toll! Gratulation zu diesem Autor und Verlagsprodukt!   jm (AT)


walther-ppq-kleinkaliber-m2-auf shot-show-iwa-2014-neuDer Ulmer Waffenhersteller Walther kündigt im Januar 2014 mit der PPQ 22 eine Kleinkaliberausführung der Pistole PPQ an. Lieferbar ist sie mit Lauflängen von vier und fünf Zoll (10,2 cm und 12,7 cm). Die Ausführungen der Kleinkaliberpistole gibt es in der Variante M2. Sie hat einen seitlich sitzenden, umsteckbaren Magazinlöseknopf an Stelle des beidseitigen Lösehebels am Abzugsbügel. Für den europäischen Markt werden die Pistolenmodelle im März 2014 auf der Fachmesse IWA in Nürnberg vorgestellt.

Die beiden neuen Kleinkalibermodelle besitzen neben dem von links auf rechts umsetzbare Magazinlöseknopf einen beidseitigen Verschlußfanghebel, der sich auch mit Handschuhen bequem bedienen lassen soll. Breite Rillen vorne und hinten am Verschluß erleichtern das Durchladen. Mit der in Höhen- und Seitenrichtung justierbaren Kimme sind alle Voraussetzungen für präzises Schießen gegeben. Der Widerstand des Abzugs bleibt nach Herstellerangaben von Schuß zu Schuß gleich, der Abzugsweg ist mit 4 mm recht kurz. Der Ladestandsanzeiger sorgt für erhöhte Sicherheit auf dem Schießstand.

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Faszinierend – Waffen und schnelle Autos ... Die Überschrift klingt arg reißerisch, oder? Es gibt aber eine Gemeinsamkeit – in Person von Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern. Ihm gehörte der Revolver und auf die schnellsten Autos seiner Zeit hatte er ein wachsames Auge.

Von Dr. Elmar Heinz

Der in Madrid geborene Ludwig Ferdinand (1859-1949) war nicht nur Prinz von Bayern, sondern auch Infant von Spanien. Bayerischerseits war er Neffe von König Maximilian II. Josef und des Prinzregenten Luitpold, der nach dem Tod Ludwigs II. 1886 die Regierungsgeschäfte führte. Zugleich war er Schwager des spanischen Königs Alfons XII. (s. RWM 07).

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Den Namen „Stetschkin“ verbindet man mit der vollautomatischen Pistole APS, wahrscheinlich eine der originellsten und erfolgreichsten Konstruktionen dieser Art. Wenig bekannt sind Stetschkins andere Entwicklungen. Zu den kuriosesten zählt das schießende Zigarettenetui für KGB-Agenten. Als TKB-506 bezeichnet war es bis in die letzte Zeit streng geheim. Mittlerweile ist das Etui „veraltet“ und genau deshalb erhalten die RWM-Leser die Möglichkeit, einen solchen Exot kennen zu lernen.

Von Dr. Ilya Shaydurow und Dmitrij Schirjaew

So ist es Brauch in Rußland: Es ist besonders freundlich, am Anfang eines Gespräches seinem Gesprächspartner eine Zigarette anzubieten. Wahrscheinlich ist so die Idee entstanden, eine lautlose, in Form eines Zigarettenetuis aufgemachte Geheimwaffe für die Bewaffnung von KGB-Agenten zu entwickeln. Das schießende Etui kann absolut überraschend eingesetzt werden, wenn weder das Opfer noch die Anwesenden irgendeine Gefahr erwarten oder eine Bedrohung vermuten. Das Etui ist also eine ideale Waffe für einen Mörder.

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„Innovationsdruck“ nennt man es heute; Mausers alte Patente liefen ab, die Konkurrenz wuchs, ein neues Modell mußte her. Über das Modell 1909 führt der Weg zum Modell 1910. Streifen Sie mit uns durch das Mauser-Archiv.

Von Mauro Baudino und Gerben van Vlimmeren

Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich die Waffenfabrik Mauser bereits unter Kontrolle der Ludwig Loewe & Cie beziehungsweise der durch dieses Unternehmen kontrollierten Deutsche Waffen-und Munitionsfabriken (DWM). Mauser hatte einen großen Teil seiner Selbständigkeit verloren. Paul Mauser war für den technischen Bereich verantwortlich geblieben, hatte aber kaum Einfluß auf die wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens, das er gegründet hatte. Die Geschäftstätigkeit von Mauser war in weiten Teilen von Regierungsaufträgen abhängig. Die kamen aber nicht so regelmäßig und häufig herein. Außerdem kamen die Mauser-Patente für Selbstladepistolen an ihre Verfallsgrenze. Das Unternehmen mußte deshalb neue Erzeugnisse präsentieren und vermarkten.

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Im Gegensatz zu anderen spanischen Faustfeuerwaffen haben die Waffen von Astra und Star einen guten Ruf. Wir stellen die Westentaschenpistole Astra M 2000 Cub vor, mit der das Unternehmen einen neuen Weg einschlug.

Von Gerhard Ortmeier M.A.

Es war das erfolgreichste, meistverkaufte Modell der Firma Unceta y Cia,/Guernica (Astra), die M 2000 Cub. Von diesem Typ wurden von Astra bis zum Juli 1995 ganze 236 241 Pistolen im Kaliber 6,35 mm Browning und 140 150 Pistolen in .22 kurz produziert und verkauft. Bis zur Schließung der Firma Astra im Jahre 1998 stellte man in den Produktionsstätten weitere M 2000 Cub her. Selbst eine Colt-Waffe, die Colt Junior, war mit der Cub identisch und wurde bei Astra in Guernica hergestellt.

Als Ergänzung zum Modell 200 gedacht. Als Westentaschenpistole hatte Astra zuvor die M 200 im Programm gehabt. Diese Waffe wurde in verschiedenen Ausführungen von 1920 bis 1967 ausschließlich in 6,35 mm Browning produziert und ging 234 105 Mal über den Ladentisch. Im Jahre 1954 wollte die Firma Astra eine Ergänzung für das bewährte und gut verkaufte Modell 200 haben. Die neue Waffe war wie ihre Vorgängerin ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 12 auf den Seiten 844 bis 849. 

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