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RWM 09_622Wir stellen einen Säbel, zwei Revolver sowie einen Karabiner von Österreich-Ungarns Traindivision Nr. 14 vor. Die Waffen taten zur selben Zeit in der selben Einheit Dienst – ein Glücksfall für den Sammler.

Gerhard Ortmeier M.A. und Mag. Reinolf Reisinger

„Die beste Truppe war der Train, der trug den Säbel nur zum Schein, und damit er keinen tötet, war er oben zugelötet“. Die launigen Zeilen eines Gassenhauers zeigen deutlich: Der Ruf von militärischen Nachschub- und Versorgungsformationen war auch vor 1914 nicht besonders glänzend. Da machten die Infanterie als „Krone aller Waffen“, die elitäre Kavallerie und die feuerstarke Artillerie bei Militär und Zivil schon weit mehr her.

Jedoch beruhte die militärische Schlagkraft dieser imageträchtigen Truppengattungen nicht zuletzt auf den Leistungen des Trains. Der führte nämlich die zur Erhaltung der Kampfkraft nötigen Mittel nach, wie etwa Munition, Bekleidung, Sanitätsmaterial und Verpflegung. Zum Train gehörten alle dazu notwendigen Transportmittel, wie Fuhrwerke, Zugpferde und Tragetiere einschließlich des benötigten Personals. Zwar sollten die Kolonnen des Trains weitgehend Feindberührungen vermeiden, immer konnte dies jedoch nicht gelingen. So mußte der Train nicht nur militärisch organisiert, sondern auch entsprechend bewaffnet werden.

 

Bevor wir uns dem Karabiner Mannlicher M. 1890, den Revolvern Gasser M. 1870/74 und Rast & Gasser M. 1898 sowie dem Kavalleriesäbel M. 1869 von Österreich-Ungarns Traindivision Nr. 14 zuwenden, werfen wir zunächst einen Blick auf das Trainwesen der Doppelmonarchie am Vorabend des Ersten Weltkriegs.

Habsburgs Trainwesen. Österreichs Militär hatte schon recht früh die entscheidende Bedeutung des Trains erkannt. Jahrzehnte vor allen anderen Armeen organisierte es seit 1771 eine bereits im Frieden aufgestellte militärische Traintruppe. Österreich-Ungarns Streitkräfte unterschieden schließlich ab spätestens 1910 zwei Arten von Train, ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 09 ab Seite 622. 

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