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Die Selbstladebüchse M-14 ist seit über 50 Jahren bei den US-Streitkräften im Einsatz. Das Militär nutzt sie mit moderner Schäftung in Afghanistan. Im klassischen Gewand und ziviler Ausführung ist sie für Sportschützen und Sammler jetzt ebenfalls zu haben.

Von Dr. Elmar Heinz

Die LDT-M-14z ist eine formschlüssig verriegelnde Selbstladebüchse mit Gasantrieb. Die Verriegelung besorgt ein Drehverschluß, der sich vorne beim Patronenlager mit zwei Flächen im Gehäuse abstützt. Den Antrieb des Systems besorgt Gas, das 35 cm vom Hülsenhals entfernt aus dem Lauf abgenommen wird. Es wirkt auf eine Schubstange, die zunächst parallel unter dem Lauf läuft. Sie tritt dann in Schußrichtung rechts aus dem Schaft und endet hinten in einem Spannschieber, in dessen Grundplatte die Steuerkurve für den Verschluß liegt. Bewegt sich die Schubstange nach hinten, läuft die Steuernase des Verschlusses zunächst in der Nut waagerecht, der Verschluß bleibt verriegelt. Erst wenn das Geschoß den Lauf verlassen hat und der Gasdruck dementsprechend auf ein ungefährliches Niveau abgesunken ist, hebt die Steuerschräge den Verschluß aus der verriegelten Stellung und führt ihn dann mit sich nach hinten. Mit Federkraft werden die beiden Teile dann wieder nach vorne geführt. Der Verschluß schiebt eine neue Patrone ins Lager und wird von der Schubstange in die verriegelte Stellung gezwungen.

Das Systemgehäuse des M-14 ist mit sehr großem Aufwand zu fertigen, das Konzept der 1957 eingeführten Waffe ist eher in den 1930er Jahren zu verorten. Das gesamte System ist offen – auch für Schmutz. Man kann durch die verschiedenen Fräsungen im Gehäuse in einem bestimmten Winkel von einer Seite auf die andere schauen. Daß mit der Schubstange ein für den Antrieb wesentliches Teile außen liegt, ist für den Sportschützen unerheblich, im Feld aber zumindest eine Fehlerquelle. Ähnliches gilt freilich auch für das Fallschirmjägergewehr 42 (s. RWM 03, S. 326ff.), bei dem das Anzünden der Patrone ebenfalls durch eine Hand oder einen Sandsack unter dem Spannschieber beeinträchtigt werden kann. Beide Waffen sind Konstruktionen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, doch das FG 42 ist nicht mehr im Truppengebrauch.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 ab Seite 784. 

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