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An Bewaffnung und Ausrüstung beider Seiten
alleine kann der Kriegsausgang nicht gelegen haben. Moderne Gewehre mit Nitropatronen waren erst im Zulauf, Schwarzpulverwaffen in der Mehrheit. Die persönliche Ausrüstung der Soldaten war teilweise schon sehr modern.

Von Andreas Schwalm

Am Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges (s. RWM 01) bekam Master Armorer Erskine S. Allin den Auftrag, ein Änderungssystem für die rund eine Million Vorderlader zum Hinterlader mit Metallpatronen zu entwickeln. Bereits im September 1865 erhielt er das US-Patent 49 959. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in der RWM-Depesche 07 ab Seite 448.

 

 

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China war für Spaniens Pistolenbauer lange Jahre ein hervorragender Markt; als er gesättigt war, mußten sie sich neue Kunden suchen. In den folgenden Jahren belieferten sie die spanische Polizei, die beiden verfeindeten Parteien des spanischen Bürgerkriegs, die Deutsche Wehrmacht und schließlich Länder der dritten Welt.
Von Leonardo M. Antaris
Übersetzung: Albrecht Simon

Der chinesische Markt hatte nach dem Ersten Weltkrieg spanische Kopien der langen Mauser-Pistole C 96 begierig aufgesaugt (vgl. RWM 03, S. 202ff.). Die Hersteller im spanischen Baskenland fertigten vor allem Pistolen mit der Möglichkeit, vollautomatisch zu schießen. Das war nicht sinnvoll, aber verkaufsfördernd.
Der nächste Schritt war, die Munitionskapazität der Pistolen zu erhöhen; Beístegui und Astra führten 20-Schuß-Pistolen ein. Anders als bei der Mauser, deren 20-Schuß-Griffstück aus einem Stück geschmiedet wurde, setzten Beístegui und Astra 10-Schuß-Verlängerungen per Schwalbenschwanz an das Standardgriffstück an. Gleichzeitig wurden nach dem Motto „größer ist besser“ die Läufe von 140 mm auf 180 mm verlängert. Eine Anzeige aus der Zeit läßt vermuten, daß zunächst Beístegui die 20-Schuß-Möglichkeit beim Modell H und später beim Modell MM 31 angeboten hat. Astra folgte jedoch auf dem Fuße und benannte ihre 20-Schuß-Pistole M 902.
Um diese riesigen Pistolen unterzubringen, gab es erhebliche Änderungen am Anschlagschaft.

Italien vollendete zwischen 1861 und 1870 seine staatliche Einheit. Die königliche Armee mußte auf ein einheitliches Gewehr umrüsten. Aus Kostengründen wählte man eine Übergangslösung mit Papierpatrone. Das Konzept stammt von Salvatore Carcano. Er entwickelte das Modell 1867.

Von Adriano Simoni

Wir schreiben das Jahr 1861. Die Einheit Italiens ist bis auf den Kirchenstaat vollendet. Am 4. Mai wird das Regio Esercito Italiano, das königlich italienische Heer, gegründet. In diesem gehen mehrere Streitkräfte mit völlig unterschiedlicher Ausrüstung und Bewaffnung auf: die Streitmacht Sardiniens, jene des Großherzogtums Toskana und jene des Königreichs beider Sizilien. Im 19. Jahrhundert war der „re di tutte le battaglie“, der König aller Schlachten neben den  Vorderladerkanonen das Infanteriegewehr. Jeder der bisherigen Teilstaaten hatte ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in der RWM-Depesche 07 ab Seite 472.

 

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China war für Spaniens Pistolenbauer lange Jahre ein hervorragender Markt; als er gesättigt war, mußten sie sich neue Kunden suchen. In den folgenden Jahren belieferten sie die spanische Polizei, die beiden verfeindeten Parteien des spanischen Bürgerkriegs, die Deutsche Wehrmacht und schließlich Länder der dritten Welt.
Von Leonardo M. Antaris
Übersetzung: Albrecht Simon

Der chinesische Markt hatte nach dem Ersten Weltkrieg spanische Kopien der langen Mauser-Pistole C 96 begierig aufgesaugt (vgl. RWM 03, S. 202ff.). Die Hersteller im spanischen Baskenland fertigten vor allem Pistolen mit der Möglichkeit, vollautomatisch zu schießen. Das war nicht sinnvoll, aber verkaufsfördernd.
Der nächste Schritt war, die Munitionskapazität der Pistolen zu erhöhen; Beístegui und Astra führten 20-Schuß-Pistolen ein. Anders als bei der Mauser, deren 20-Schuß-Griffstück aus einem Stück geschmiedet wurde, setzten Beístegui und Astra 10-Schuß-Verlängerungen per Schwalbenschwanz an das Standardgriffstück an. Gleichzeitig wurden nach dem Motto „größer ist besser“ die Läufe von 140 mm auf 180 mm verlängert. Eine Anzeige aus der Zeit läßt vermuten, daß zunächst Beístegui die 20-Schuß-Möglichkeit beim Modell H und später beim Modell MM 31 angeboten hat. Astra folgte jedoch auf dem Fuße und benannte ihre 20-Schuß-Pistole M 902.
Um diese riesigen Pistolen unterzubringen, gab es erhebliche Änderungen am Anschlagschaft.

 

 

Das Gewehr 71 war das erste Militärgewehr für Metallpatrone, das im Deutschen Reich nach 1871 eingeführt wurde. Die Waffe paßt nicht in jeden Waffenschrank, ist aber ein interessantes und zudem noch relativ preiswertes Stück Geschichte.

Von Dr. Elmar Heinz

Wer vor 2003 eine Waffensammlung aufbauen wollte mußte – zumindest nach einfacher Durchsicht des damaligen Gesetzestextes – vor Erteilung einer entsprechenden Besitzkarte einen Anfangsbestand nachweisen. Das erschien etwas widersinnig, denn so hätten Sportschützen Waffen erwerben sollen, die erst in zweiter Linie zum Schießen gedacht waren.

Für Sportschützen sah die damalige „gelbe„ WBK nur den Erwerb von Einzelladelangwaffen vor. Wer also auf diesem Weg den Grundstock für eine Ordonnanzwaffensammlung legen wollte, mußte sich fast zwangsläufig mit den frühen einschüssigen Militärgewehren auseinandersetzen. Neben Beaumont-, Comblain- oder Gras-Gewehren waren hier vor allem die deutschen Modelle 69 (Werder) und 71 (Mauser) zu erwerben. Während das bayerische Werder-Gewehr nördlich des Mains relativ selten war und ist, ist das Gewehr 71 nach wie vor recht häufig.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der RWM-Depesche 06 ab Seite 424

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China war für Spaniens Pistolenbauer lange Jahre ein hervorragender Markt; als er gesättigt war, mußten sie sich neue Kunden suchen. In den folgenden Jahren belieferten sie die spanische Polizei, die beiden verfeindeten Parteien des spanischen Bürgerkriegs, die Deutsche Wehrmacht und schließlich Länder der dritten Welt.
Von Leonardo M. Antaris
Übersetzung: Albrecht Simon

Der chinesische Markt hatte nach dem Ersten Weltkrieg spanische Kopien der langen Mauser-Pistole C 96 begierig aufgesaugt (vgl. RWM 03, S. 202ff.). Die Hersteller im spanischen Baskenland fertigten vor allem Pistolen mit der Möglichkeit, vollautomatisch zu schießen. Das war nicht sinnvoll, aber verkaufsfördernd.
Der nächste Schritt war, die Munitionskapazität der Pistolen zu erhöhen; Beístegui und Astra führten 20-Schuß-Pistolen ein. Anders als bei der Mauser, deren 20-Schuß-Griffstück aus einem Stück geschmiedet wurde, setzten Beístegui und Astra 10-Schuß-Verlängerungen per Schwalbenschwanz an das Standardgriffstück an. Gleichzeitig wurden nach dem Motto „größer ist besser“ die Läufe von 140 mm auf 180 mm verlängert. Eine Anzeige aus der Zeit läßt vermuten, daß zunächst Beístegui die 20-Schuß-Möglichkeit beim Modell H und später beim Modell MM 31 angeboten hat. Astra folgte jedoch auf dem Fuße und benannte ihre 20-Schuß-Pistole M 902.
Um diese riesigen Pistolen unterzubringen, gab es erhebliche Änderungen am Anschlagschaft.

rwm-02-edward-lindner-baut-vorderlader-zu-hinterladern-umVon Amoskeag nach Amberg – Edward Lindner. Der Deutsch-Amerikaner Edward Lindner baute einen Verschluß, mit dem Vorderlader leicht zu Hinterladern umgebaut werden konnten. Die Brauchbarkeit des Umbaus wurde aber von den US-Abnahmebehörden bezweifelt. Lindner reiste bis nach Hannover, Österreich und schließlich Bayern. Auch hier hinterließ er Spuren.

Von Andreas Schwalm und Klaus Hofmann

Hamburger Einreisedokumente weisen nach, daß Lindner 1819 in Löwenberg (Brandenburg) geboren worden war und nach seiner Auswanderung in den 1850er Jahren in die Vereinigten Staaten von Amerika als Maschinist in New York gearbeitet hatte. Er war Inhaber zahlreicher Patente über Waffen-, Munitions- und Geschützkonstruktionen, die sich im wesentlichen mit dem Hinterladeprinzip beschäftigten. Hier soll uns besonders sein US-Patent Nr. 23378 vom 29. März 1859 beschäftigen.

Lindner verbessert den Hall-Verschluß. Schon 1856 entwickelte Lindner, seiner Zeit weit voraus, ein automatisch-mechanisches Verschlußöffnungssystem für die bei der US-Armee gebräuchlichen Hall-Hinterladegewehre und -karabiner,

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 02 auf den Seiten 108 bis 115. 

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