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"Enfield" steht als Synonym für britische Infanteriegewehre wie Mauser für Deutschland. Der Begriff gilt von der Blütezeit des Imperiums über viele Jahrzehnte für verschiedene militärische Langwaffen, selbst bis in die heutige Zeit. Urahn ist das Infanteriegewehr Pattern 1853. Seine eigentliche Feuertaufe erlebte es nicht in Konflikten des Mutterlandes, sondern im amerikanischen Bürgerkrieg. Der Bedarf an diesem Modell war enorm. Nicht alle „Enfields„ stammten deshalb aus britischer Produktion.

Von Andreas Schwalm und Klaus Hofmann

Bilder: Uwe Feuerbach

Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden in Enfield Locks im Norden von London Waffenteile. 1851 wurde ein auf dem Minié-System basierendes Infanteriegewehr eingeführt. Bereits 1850 hatten Experimente mit kleineren Kalibern, verschiedenen Geschoßformen und Zugsystemen begonnen. Dazu gehörte auch ein elliptisches von Lancaster, das seiner Zeit weit voraus war. Die Versuche zogen sich bis 1853 hin.

Den Vorzug erhielt ein Dreizugsystem sowie das Hohlbodengeschoß von Pritchett und Metford, bei dem man 1855 statt des eisernen „culots„ für die Expansion einen Holzpflock („Wood Plug„) verwendete, der bessere ballistische Ergebnisse brachte. Im Frühjahr 1854 wurden die ersten 20 000 Stück in Auftrag gegeben. Im März des gleichen Jahres begann der Krimkrieg zwischen Großbritannien, Frankreich und dem Osmanischen Reich einerseits sowie Rußland andererseits.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in der RWM-Depesche 03 ab Seite 192

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