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Großbritannien führte mit der Brunswick Rifle eine Waffe mit bemerkenswertem Laufprofil ein. Geladen wurde sie mit einer Kugel mit Ringwulst. Das System bewährte sich, wurde von anderen Staaten übernommen und blieb lange im Gebrauch.

Von Andreas Schwalm und Klaus Hofmann

 

Während der napoleonischen Kriege entstand – durch die zahlreichen fremdländischen Truppen des Kontinents in englischen Diensten inspiriert – die Idee, Einheiten mit gezogenen Jägerbüchsen auszurüsten. Außer der kurzen Episode des Ferguson-Hinterladers im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg verließ man sich auf glatte Waffen. 1796 legte der Büchsenmacher Durs Egg ein gezogenes Gewehr in Musketendimension vor. Die Armeeführung verlangte eine Büchse in den Dimensionen der deutschen Jägerbüchsen. Ankäufe preußischer gezogener Gewehre Ende 1799 erwiesen sich als Fehlschlag. 1800 begann man mit der Aufstellung eines provisorischen Rifle Corps mit grünen Uniformen.

Im Februar des Jahres veranstaltete man in Woolwich Versuche, bei denen mehrere britische und ausländische Modelle getestet wurden. Hier machte das Laufprofil des Büchsenmachers Ezekiel Baker mit sieben Zügen und einer Vierteldrehung auf die Lauflänge von zwei Fuß sechs Inches (76 cm) das Rennen. Die eigentliche Waffe war schließlich eine Mischung verschiedener Merkmale in- und ausländischer Modelle, aber dennoch: das Kernstück, der gezogene Lauf, stammte von Baker.

Die Baker Rifle wurde in einer Vielzahl von Varianten hergestellt und war keineswegs auf das Rifle Corps beschränkt.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in der RWM-Depesche 04 ab Seite 260

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