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Schwarzpulverschießen: Spaß, leicht zu erlernen
Kein Gold, kein Silber, nur Blei. Wer das Schießen mit Ordonnanzwaffen gewohnt ist und Vorderladerschießen beginnt, muß sich umstellen. Bisher Nebensächliches rückt in den Vordergrund. Mit etwas Übung findet man sich in der Schwarzpulverwelt gut zurecht. Wir zeigen, was anzuschaffen ist und wie ein Anfänger schnell gute Ergebnisse auf die Scheibe zaubert.

Von Dr. Elmar Heinz

Der Geruch von abgebranntem Schwarzpulver war für unseren RWM-Versuchsschützen bisher nur von Silvester, vom Nachbarstand oder vom Schießen mit Gewehr 71 bekannt. Mit dieser Ausgabe der RWM-Depesche beginnt er nun mit dem Vorderladerschießen – er, der bisher über Jahrzehnte „nur„ mit Waffen gearbeitet hat, die für Patronen mit Nitropulver eingerichtet sind.

 

 

Gleich auf zwei Gebieten kann er sich umstellen: Zum einen ist nun das rückstoßarme, aber rauchstarke Schwarzpulver das Treibmittel. Zum anderen fällt die Patrone weg. Pulver, Geschoß und Anzündhütchen müssen vergleichsweise umständlich händisch geladen werden. Nach einem Schnupperschießen bei einem Schützenkameraden fällt die Entscheidung: „Ich probiere es aus„.

Auf den folgenden Seiten lesen Sie, was der RWM-Schütze anschaffen oder organisieren mußte, um vollständig ausgerüstet und selbständig seinem neuen Hobby nachgehen zu können. Sie erfahren, welche Ergebnisse man mit dieser Ausrüstung und Fabrikgeschossen erzielen kann. ...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der RWM-Depesche 06 ab Seite 372

Die RWM-Depesche 06 können Sie im RWM-Kiosk bestellen.


China war für Spaniens Pistolenbauer lange Jahre ein hervorragender Markt; als er gesättigt war, mußten sie sich neue Kunden suchen. In den folgenden Jahren belieferten sie die spanische Polizei, die beiden verfeindeten Parteien des spanischen Bürgerkriegs, die Deutsche Wehrmacht und schließlich Länder der dritten Welt.
Von Leonardo M. Antaris
Übersetzung: Albrecht Simon

Der chinesische Markt hatte nach dem Ersten Weltkrieg spanische Kopien der langen Mauser-Pistole C 96 begierig aufgesaugt (vgl. RWM 03, S. 202ff.). Die Hersteller im spanischen Baskenland fertigten vor allem Pistolen mit der Möglichkeit, vollautomatisch zu schießen. Das war nicht sinnvoll, aber verkaufsfördernd.
Der nächste Schritt war, die Munitionskapazität der Pistolen zu erhöhen; Beístegui und Astra führten 20-Schuß-Pistolen ein. Anders als bei der Mauser, deren 20-Schuß-Griffstück aus einem Stück geschmiedet wurde, setzten Beístegui und Astra 10-Schuß-Verlängerungen per Schwalbenschwanz an das Standardgriffstück an. Gleichzeitig wurden nach dem Motto „größer ist besser“ die Läufe von 140 mm auf 180 mm verlängert. Eine Anzeige aus der Zeit läßt vermuten, daß zunächst Beístegui die 20-Schuß-Möglichkeit beim Modell H und später beim Modell MM 31 angeboten hat. Astra folgte jedoch auf dem Fuße und benannte ihre 20-Schuß-Pistole M 902.
Um diese riesigen Pistolen unterzubringen, gab es erhebliche Änderungen am Anschlagschaft.