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RWM 09_604Das Jahr der 300sten Wiederkehr des Geburtstages des großen preußischen Königs Friedrich II. eignet sich geradezu famos, um schlaglichtartig die Waffe und den Waffengebrauch der friderizianischen Infanterie zu beleuchten.

Von Eugen A. Lisewski M.A.

Vom preußischen König Friedrich II., genannt „der Große“, ist folgendes Zitat überliefert: „Die Schlachten werden durch Feuerüberlegenheit gewonnen. Von den Angriffen gegen feste Stellungen abgesehen, wird die schneller ladende Infanterie allemal über die langsamer ladende siegen. Aus diesem Grunde habe ich nach dem Kriege so sehr darauf gedrungen, daß die Infanterie schnell ladet und der Soldat möglichst gewandt ist“.

Das Gewehr. Der bayerische Generalleutnant und Militärhistoriker Johann Ritter von Heilmann (1825-1888) beschreibt die Infanteriegewehre der friederizianischen Armee wie folgt: „Die Hauptwaffe der Infanterie war die Bajonetflinte, welche ohne Bajonet 4 Fuß 7 Zoll lang war, und im Ganzen 11 Pfund 23 Loth wog. Um den durch das schnelle Laden erhitzten Lauf angreifen zu können, hatte derselbe bis zu seiner Mitte eine Lederbedeckung. Das Schloß war durch ein eisernes, mit Leder überzogenes Gehäuse gegen den Regen geschützt, welches beim Feuern nicht hinderte. Das Beschläge an derselben war von Messing; die Riemen, welcher roth lackirt war, hatte Schnallen. Der Schaft war gefirnißt und schwarz, mit Ausnahme des alten dessauischen Regiments, welches gelbe Schäfte hatte“. Die preußische Längeneinheit Fuß entspricht heute 313,85 mm, ein Zoll 0,026 m. Die Masseneinheit Pfund enspricht 0,5 kg, das Lot 14,606 g.

Nachdem zunächst Gewehre aus Lüttich bezogen wurden, fertigte man ab 1723 in der neu errichteten Gewehrmanufaktur in ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 09 ab Seite 604. 

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