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Alexander Stucki zeigt, wie die Schweiz in diesen Jahren einen Ersatz für den Revolver suchte und verschiedene damals aktuelle Pistolenkonstruktionen untersuchte. Mausers C 96 spielte hier eine wichtige Rolle.

Stucki wertet die Versuchsprotokolle aus und zitiert die wesentlichen Stellen und Ergebnisse. Sie lesen, welche Vorteile die Konstruktionen von Mauser, Bergmann, Mannlicher und anderen hatten. Das neue Buch basiert auf ausführlicher Recherche im Schweizer Bundesarchiv.

Stucki, Alexander: Die Mauser C96 in den Schweizer Versuchen 1897/98 (RWM-Kompendium 2). Eltville 2013. 56 Seiten mit farbigen Abbildungen. Format A5. Preis: 9,95 Euro / 14,50 Schweizer Franken

Mehr Informationen finden Sie im RWM-Kiosk. Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um dorthin zu gelangen.


Das sagen Leser des Buches:

Erhielt gestern das neue Werk von Stucki und habe es am selben Abend ausgelesen, ganz toll! Gratulation zu diesem Autor und Verlagsprodukt!   jm (AT)


walther-ppq-kleinkaliber-m2-auf shot-show-iwa-2014-neuDer Ulmer Waffenhersteller Walther kündigt im Januar 2014 mit der PPQ 22 eine Kleinkaliberausführung der Pistole PPQ an. Lieferbar ist sie mit Lauflängen von vier und fünf Zoll (10,2 cm und 12,7 cm). Die Ausführungen der Kleinkaliberpistole gibt es in der Variante M2. Sie hat einen seitlich sitzenden, umsteckbaren Magazinlöseknopf an Stelle des beidseitigen Lösehebels am Abzugsbügel. Für den europäischen Markt werden die Pistolenmodelle im März 2014 auf der Fachmesse IWA in Nürnberg vorgestellt.

Die beiden neuen Kleinkalibermodelle besitzen neben dem von links auf rechts umsetzbare Magazinlöseknopf einen beidseitigen Verschlußfanghebel, der sich auch mit Handschuhen bequem bedienen lassen soll. Breite Rillen vorne und hinten am Verschluß erleichtern das Durchladen. Mit der in Höhen- und Seitenrichtung justierbaren Kimme sind alle Voraussetzungen für präzises Schießen gegeben. Der Widerstand des Abzugs bleibt nach Herstellerangaben von Schuß zu Schuß gleich, der Abzugsweg ist mit 4 mm recht kurz. Der Ladestandsanzeiger sorgt für erhöhte Sicherheit auf dem Schießstand.

Dr._Arnold_Wirtgen_300Dr. Arnold Wirtgen starb nach langer Krankheit kurz vor Weihnachten 2013.

Nur wenigen Sammlern historisch-militärischer Feuerwaffen dürfte der Name Arnold Wirtgen unbekannt sein. Der Altmeister der preußischen Feuerwaffenkunde hat seit den 1970er-Jahren mit seinen Werken über die preußischen Militärfeuerwaffen Maßstäbe gesetzt, die heute als nahezu unverzichtbar für jeden gelten, der sich mit diesem Genre intensiv befassen möchte. Darüber hinaus hat es Dr. Arnold Wirtgen mit großer Sachkenntnis, Tatkraft und Durchsetzungsvermögen verstanden, im Rahmen seiner Dienstobliegenheiten beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz die vielen Sammlern alter und modernerer Waffentechnik bekannte Wehrtechnische Studiensammlung zu begründen und zu der Institution zu formen, wie wir sie heute kennen.  
Udo Lander

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In den vergangenen Jahren kamen einige interessante Waffen auf den zivilen Markt, die bisher unerreichbar schienen. Das technisch interessante tschechoslowakische vz. 58 wird jetzt von einem ost­mährischen Hersteller als zivile Selbstladebüchse neu gefertigt. Lesen Sie, was diese Waffe bietet.

Von Dr. Elmar Heinz

Wissen Sie“, sagte mein Gesprächspartner Jan mit seinem angenehm böhmisch gefärbten Deutsch, „wir hatten in Nordmähren eine Sargfabrik“. Das war die einfache Antwort auf eine komplexe Frage. Das Gespräch drehte sich vor ein paar Jahren auf der Fachmesse IWA darum, woher die Tschechoslowakei das Material für Handschutz und Kolben seiner Sturmgewehre vz. 58 bezogen hatte. Nun war alles klar: die Holzspäne im gepreßten Phenolharz kamen aus einer Sargfabrik – in der sozialistischen Planwirtschaft war Platz für diese skurile Kombination.

Als wir dieses Gespräch führten, war das von Jiři Čermák konstruierte vz. 58 eine interessante, aber unerreichbare Konstruktion. Verfügbar war sie höchstens als unbrauchbare Dekowaffe, bei der alle beweglichen Teile festgeschweißt waren; das konnte nur rudimentär Aufschluß über ihre Funktion geben. Jetzt gibt es brauchbare vz. 58. Czech Small Arms (CSA) fertigt im ostmährischen Jablunka das interessante Modell als zivilen Halbautomaten neu, Waffen Schumacher verkauft es seit der IWA 2013 in Deutschland. Interessant ist die Waffe aus zwei Gründen: Das Ursprungsmodell war zum einen ein tschechoslowakischer Gegenentwurf zum sowjetischen Automaten Kalaschnikow (AK). Zum anderen vereint es Verschluß- und Antriebskomponenten verschiedener Modelle, die jetzt in Funktion beobachtet werden können.

Die vorliegenden Waffen. Zur Verfügung standen die beiden Standardausführungen im Kaliber 7,62 mm×39 mit festem Schaft (vz. 58P, Nummer 209) und mit seitlichem Klappschaft (vz. 58V, Nummer 218). Beide Ausführungen sind ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 13 auf den Seiten 926 bis 931. 

Die RWM-Depesche 13 können Sie im RWM-Kiosk online bestellen.

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Im RWM-Kiosk können Sie auch in dieser Ausgabe blättern, um sich einen Eindruck von der Qualität unserer Zeitschrift zu machen.


Rechtssicherheit: Das deutsche Bundeskriminalamt hat in einem Feststellungsbescheid vom 13. Januar 2014 die Ausführung im Kaliber .223 Rem. (5,56 mm×45) und am 14. Februar 2014 auch die Ausführung im Kaliber 7,62 mm×39 als zivile Waffen eingestuft, die für Schießsport und Jagd verwendet werden können. Die Bescheide finden Sie als pdf-Dateien, wenn Sie auf die Kaliberangaben klicken.

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Dieser schwedische Karabiner ist irgendwie anders – mit seinem Kaliber von 7 mm×57 weicht er von der Norm ab. Lesen Sie, wie dieser kleine Schwede nach Südamerika kam und wie selten er hierzulande ist.

Von Gerhard Ortmeier M.A.

Dieser klassische Kavallerie-Karabiner ist kurz, handlich, führig und vollgeschäftet. Der Oberring bildet eine Kappe mit Korn und Kornschutzbacken. Der Kammerstengel ist gebogen und liegt eng am Schaft an. Beschriftet ist die Hülse mit dem Namen der Herstellerfirma, mit „ Carl Gustafs Stads Gewärfaktori“. Das deutet neben den Kontrollstempeln des schwedischen Abnahmepersonals eindeutig auf einen schwedischen Karabiner 94 hin. So weit so gut – aber die schwedische Ordonnanzpatrone paßt nicht.

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Faszinierend – Waffen und schnelle Autos ... Die Überschrift klingt arg reißerisch, oder? Es gibt aber eine Gemeinsamkeit – in Person von Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern. Ihm gehörte der Revolver und auf die schnellsten Autos seiner Zeit hatte er ein wachsames Auge.

Von Dr. Elmar Heinz

Der in Madrid geborene Ludwig Ferdinand (1859-1949) war nicht nur Prinz von Bayern, sondern auch Infant von Spanien. Bayerischerseits war er Neffe von König Maximilian II. Josef und des Prinzregenten Luitpold, der nach dem Tod Ludwigs II. 1886 die Regierungsgeschäfte führte. Zugleich war er Schwager des spanischen Königs Alfons XII. (s. RWM 07).

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46 Jahre lang verläßt sich der preußische Staat auf das Modell M 1818. Was später zum Symbol des obrigkeitstreuen Schutzmanns wurde, hat seine Wurzeln eigentlich in Frankreich.

Von Christian Wagner M.A.

Champagnersäbel, Neupreußischer Säbel 1808, Sabre briquet, M 1818 – alle Bezeichnungen meinen dieselbe Waffe. Die ursprüngliche Bezeichnung lautet eigentlich: „sabre d´infanterie Mle an XI (1803) dit briquet“. Wie der Name erkennen läßt, handelt es sich dabei um eine französische Waffe. Beutewaffen dürften bereits kurz nach Einführung des Modells in der Ersten Französischen Republik in den Arsenalen ihrer Gegner aufgetaucht sein.

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Den Namen „Stetschkin“ verbindet man mit der vollautomatischen Pistole APS, wahrscheinlich eine der originellsten und erfolgreichsten Konstruktionen dieser Art. Wenig bekannt sind Stetschkins andere Entwicklungen. Zu den kuriosesten zählt das schießende Zigarettenetui für KGB-Agenten. Als TKB-506 bezeichnet war es bis in die letzte Zeit streng geheim. Mittlerweile ist das Etui „veraltet“ und genau deshalb erhalten die RWM-Leser die Möglichkeit, einen solchen Exot kennen zu lernen.

Von Dr. Ilya Shaydurow und Dmitrij Schirjaew

So ist es Brauch in Rußland: Es ist besonders freundlich, am Anfang eines Gespräches seinem Gesprächspartner eine Zigarette anzubieten. Wahrscheinlich ist so die Idee entstanden, eine lautlose, in Form eines Zigarettenetuis aufgemachte Geheimwaffe für die Bewaffnung von KGB-Agenten zu entwickeln. Das schießende Etui kann absolut überraschend eingesetzt werden, wenn weder das Opfer noch die Anwesenden irgendeine Gefahr erwarten oder eine Bedrohung vermuten. Das Etui ist also eine ideale Waffe für einen Mörder.

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„Innovationsdruck“ nennt man es heute; Mausers alte Patente liefen ab, die Konkurrenz wuchs, ein neues Modell mußte her. Über das Modell 1909 führt der Weg zum Modell 1910. Streifen Sie mit uns durch das Mauser-Archiv.

Von Mauro Baudino und Gerben van Vlimmeren

Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich die Waffenfabrik Mauser bereits unter Kontrolle der Ludwig Loewe & Cie beziehungsweise der durch dieses Unternehmen kontrollierten Deutsche Waffen-und Munitionsfabriken (DWM). Mauser hatte einen großen Teil seiner Selbständigkeit verloren. Paul Mauser war für den technischen Bereich verantwortlich geblieben, hatte aber kaum Einfluß auf die wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens, das er gegründet hatte. Die Geschäftstätigkeit von Mauser war in weiten Teilen von Regierungsaufträgen abhängig. Die kamen aber nicht so regelmäßig und häufig herein. Außerdem kamen die Mauser-Patente für Selbstladepistolen an ihre Verfallsgrenze. Das Unternehmen mußte deshalb neue Erzeugnisse präsentieren und vermarkten.

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„Man straffe ihn biss ann das Blut“ – um das Richtschwert ranken sich zahlreiche Mythen. So soll eine Berührung des Schwertes vor Krankheiten schützen und kommendes Unheil abwenden. Das Henkersschwert selbst ist nebenbei auch ein besonders hochwertiges schmiedetechnisches Erzeugnis. Eines dieser Werkzeuge ist das Richtschwert von der Sonnenburg in Tirol.

Von Florian Messner

Die Sonnenburg südlich von Innsbruck (Tirol) sicherte den Brennerweg, eine der wichtigsten mittelalterlichen Heeresstraßen über die Alpen. Der Name der Burg leitet sich vom Althochdeutschen „Suona“ – Gericht, Urteil – ab. Die Sonnenburg war nämlich auch Gerichtssitz, der die Hohe Gerichtsbarkeit (auch Blutgerichtsbarkeit genannt) ausübte. Dort konnte der Richter also Urteile mit Verstümmelungen oder dem Tod als letzter Konsequenz aussprechen. Die spärlichen Überreste der Sonnenburg wurden im Zuge des Baues der Brennerautobahn Anfang der 1960er-Jahre komplett entfernt.