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Das Großherzogtum Luxemburg bewaffnete in den 1880er Jahren seine Gendarmen mit einem außergewöhnlichen Revolver mit Bajonett. Lesen Sie, wie selten die Waffen sind, wie Munition und Taschen beschaffen sind und was es mit der Offiziersausführung auf sich hat.

Von Mathis Marx

Durch Gesetz vom 16. Februar 1881 wurden die Streitkräfte des Großherzogtums Luxemburg neu organisiert. Die Wehrpflicht wurde abgeschafft. Die Bewaffnete Macht bestand fortan aus einer Gendarmen-Kompanie und einer Freiwilligen-Kompanie. Ein königlich-großherzoglicher Beschluß vom 2. März 1881 enthielt die Ausführungsbestimmungen. Dieses „Königlich-Großherzogliche Gendarmen- und Freiwilligenkorps“ sollte bei der Einführung 125 Gendarmen, die Freiwilligen-Kompanie 140 bis 170 Unteroffiziere und Mannschaften haben und unter dem Befehl eines Major-Kommandanten stehen.

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Als der neue Säbel eingeführt wurde, stand er in der hundertjährigen Tradition des preußischen Säbels mit Stichblatt (m/St). Dieser hatte die Regentschaft von vier Monarchen erlebt.

Von Christian Wagner M.A.

In seiner Form ging der preußische Infanteriesäbel auf das sogenannte Modell M 1715 zurück. Von einem einheitlichen Modell konnte allerdings erst nach der Gründung der Waffenfabriken in Potsdam und Spandau, 1722 und 1733 die Rede sein. Während Eigenarten wie das herzförmige Stichblatt durch die Zeit erhalten blieben, unterlag die Klinge 1744 einer Kürzung von 58 auf 43 cm. Der ursprünglich vorhandene Daumenring fiel komplett weg. Die Begründung für die Kampfwertminderungen war in der veränderten militärischen Situation zu suchen. Als sich die Feuerwaffen unbestreitbar zur wichtigsten Waffe der Infanterie entwickelten, wurde die Wirksamkeit und Notwendigkeit von Blankwaffen zunehmend in Zweifel gezogen (s. RWM 10, S. 692ff. und 696f.). Trotz dieser Überlegungen wurden im Laufe des 18. Jahrhunderts Säbel nach preußischem Muster in den Armeen Dänemarks, Frankreichs, Österreichs, Rußlands, Schwedens und vieler deutscher Kleinstaaten eingeführt ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 12 auf den Seiten 834 bis 837. 

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Preußische Sparsamkeit führte in Chile dazu, daß die vorhandenen Repetierbüchsen bis ultimo genutzt wurden. Das Steyr-Gewehr Modell 1912 wurde umgebaut und umgerohrt – lesen Sie die Geschichte eines Mauser-Gewehrs, das aus Österreich nach Chile und dann nach Deutschland kam.

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Der „Augusta-Degen“ gehört zu den seltenen Blankwaffen des Kaiserreichs. Nur in einem Regiment wurde er geführt. Lesen Sie, wem dieses Realstück gehörte.

Von Michael Ernst Reimsbach

Die Bezeichnung „Augusta-Degen“ wurde durch die Allerhöchste-Kabinetts-Order A.K.O. eigentlich nie als offizielle Bezeichnung für diesen Infanterie Offizier Degen (IOD) eingeführt. Vielmehr handelt es sich hierbei um die inoffizielle Bezeichnung für den heute selten gewordenen IOD alter Art, welcher alleine nur in diesem Regiment getragen werden durfte und so ein Privileg für dessen Offiziere darstellte.

Als der heutzutage hinreichend bekannte Infanterie Offizier Degen M/89 für die preußische Infanterie und in einigen Kontingenten des deutschen Kaiserreiches eingeführt wurde, dürften sich die Offiziere und Portepéeunteroffiziere wohlwollend schon einmal die rechten Handgelenke ausgeschüttelt haben. Der neue Degen erleichterte die Handhabung laut Reglement enorm. Jeder, der heute noch einmal den Versuch macht, die Kommandos des alten Exerzierreglements mit dem IOD alter Art (s. RWM 10, S. 692ff.), welcher bekanntlich seit der Friederizanischen Zeit kaum verändert wurde, zu kommandieren, kann diese Erleichterung der Truppenführer verstehen. Die abgebogene Griffhülse des neuen Degens kam der geforderten Ergonomie, gerade beim „Gewehr über!“, wesentlich entgegen. Heute würde man wohl „Funktion vor Design“ sagen.

Degen war besondere Auszeichnung. Die aktiven Offiziere der „Augustaner“ hatten gerade erst drei Jahre vorher zum 25-jährigen Chef-Jubiläum der preußischen Königin Augusta als „Geschenk und besondere Auszeichnung“ für „..seine [des Regiments] trefflichen Leistungen und für die Mir stets bewiesene Anhänglichkeit“ von der Königin und deutsche Kaiserin ihre „neue Seitenwaffe“ erhalten....

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 12 auf den Seiten 834 bis 837. 

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„Big Data“ steht in der digitalen Welt für die sachgerechte Analyse großer Daten(an)sammlungen, die richtig ausgewertet dem entsprechenden Unternehmen im Wettbewerb Nutzen bringen können. Doch Analysten, die damit umgehen können, sind rar. Sie müssen – am besten in Echtzeit – diese Daten analysieren, dazu die Spreu vom Weizen trennen und mit technischen Mitteln feststellen, wie sich Menschen individuell verhalten könnten.

Die Bundesrepublik Deutschland verfügt seit dem 1. Januar 2013 mit dem Nationalen Waffenregister (NWR) ebenfalls über „Big Data“. Das NWR soll für die Innere Sicherheit großen Nutzen bringen – doch das System erwies sich schnell als fehlerträchtig und schwer zu beherrschen. Schnelle und vor allem sichere Informationen dürfte es nicht bringen, wenn man Berichten aus dem Behördenalltag folgt.

Datensätze sind falsch eingepflegt. Die „Macher“ des NWR haben große Mühe darauf verwandt, Synonyme und falsche Begrifflichkeiten möglichst auszumerzen. Diese engagierte Arbeit ist zu loben. Dem stehen aber Daten gegenüber, ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 12 auf der Seite 862. 

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130902_wgm_rastatt_miniaturen_300Das Wehrgeschichtliche Museum zeigt in der Sonderausstellung "Klein aber fein – Waffenminiaturen aus drei Jahrhunderten" vom 21. September 2013 bis 12. Januar 2014 ein großes Spektrum an technisch und künstlerisch hochwertigen Miniaturwaffen aus verschiedenen Jahrhunderten und Kulturkreisen.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die legendären Waffen des „Wilden Westens“ mit einer Vielzahl verschiedener Colt-Revolver und Derringer-Modelle.

Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts stellten hochspezialisierte Büchsenmacher ihre feinmechanische Virtuosität unter Beweis, in dem sie Radschloßpistolen mit ihrem komplizierten Anzündmechanismus en miniature herstellten. Diese kostspieligen Kleinkunstwerke waren beliebte Kabinettstücke in den Kunst- und Wunderkammern des Adels.

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Mit Hilfe einer einseitig offenen Röhre erteilen Feuerwaffen einem Geschoß hohe Geschwindigkeit und Richtung. Das ist ihnen gemeinsam, doch war es ein weiter Weg von mittelalterlichen Handröhren bis zum Sturmgewehr AUG. Der spannendste Abschnitt dieser Entwicklung fällt ins 19. Jahrhundert. Wir zeigen, wie Bayern Metallpatronen für sein Werder-Gewehr einführte.

von Dr. Dieter Storz

Im Jahr 1841 tat Preußen einen Paukenschlag, der indes zunächst ungehört verhallte. Das damals eingeführte Zündnadelgewehr Nikolaus von Dreyses (s. RWM 02, S. 90ff.) faßte zwei Innovationen zusammen, die sich als richtungweisend herausstellen sollten: Es war von hinten zu laden und es verfügte über eine Einheitspatrone, deren Elemente – Geschoß, Pulver und Zündmittel – gemeinsam geladen wurden. Die Hülse aus Papier hatte allerdings noch keine ballistische Funktion, sondern diente nur als Verpackung und Handhabe für die wirksamen Bestandteile der Patrone. Der Verschluß, der das rückwärtige Laufende zum Laden freigab, mußte beim Schuß auch dessen Abdichtung gegen zurückschlagende Pulvergase besorgen.

bluebook-of-tactical-gun-values-auflage-4th-editionDie vierte Auflage des Blue Book of Tactical Firearms Values ist in Buchform und als CD erhältlich. Die CD enthält alle Informationen der Druckausgabe, also die Wertangaben für taktische Lang- und Kurzwaffen. 

Enthalten sind die 2013 neu erschienenen Modelle, daneben die zuvor auf den Markt gekommenen taktische Waffen mit detaillierten Modellbeschreibungen und die empfohlenen Verkaufspreise für die Vereinigten Staaten von Amerika in US-Dollar. Die CD-Version enthält außerdem einige hundert Abbildungen, die in der Druckfassung nicht enthalten sind, ein Kapitel, das die Einzelteile der Waffentypen definiert, ein taktisches Glossar und drei Verzeichnisse mit Handelsmarken von Herstellern von Waffen, Zubehör und Munition.

Das Blue Book of Tactical Firearms Values ist für die USA gedacht; da der europäische Markt für taktischer Waffen zu einem guten Teil deckungsgleich ist, gibt auch für hiesige Interessierte einen guten Überblick über den derzeitigen Markt.

logo_bluebookDas Blue Book of Tactical Firearms Values ist direkt beim Verlag erhältlich. Die Druckfassung kostet 29,95 US-Dollar, die CD-ROM 19,95 Dollar.


Antaris-astra-firearms-book-buch-competotrs-pistolen-revolver-baskenlandAntaris, Leonardo M.: Astra Firearms and Selected Competitors. Format: 23,5 cm × 29,5 cm. 816 Seiten, zahlreiche farbige und schwarz-weiße Abbildungen. Davenport 2009. ISBN 0-9620767-2-4. Preis: 139 Euro.

Leonardo M. Antaris hat ein neues, umfangreiches Buch über Pistolen und Revolver des ehemaligen spanischen Waffenherstellers Astra herausgebracht. Das voluminöse Werk behandelt die einzelnen Waffenmodelle in Text und Bild. Wenig bekannte Modelle wie die Astra-Revolver und -Flinten erhalten ebenso Raum wie ausgewählte zeigtgenössische Parallelentwicklungen im Kurzwaffenbereich.

Antaris reißt dankenswerterweise nicht einfach Firmengeschichte und Produktpalette herunter, sondern arbeitet heraus, gegen welche Konkurrenten Astra auf dem Markt bestehen mußte. Das amcht die Arbeit besonders interessant. Dabei behandelt er die spanischen Konkurrenten ebenso ausführlich wie die Mauser-Pistole C 96, die von Astra mit den Modellen der 900er-Familie kopiert wurde.

Das Unternehmen Astra stellte 1998 die Produktion ein. Antaris hat bereits 1988 das Buch "Astra Automatic Pistols" verfaßt. Er hielt Verbindung zu den ehemaligen Entscheidungsträgern des Unternehmens. Die 2002 verkaufte Werkssammlung konnte er ausgiebig untersuchen und photographieren. Bereits das 1988 erschienen Buch wurde als abschließende Abhandlung gesehen. Das vorliegende Buch ersetzt es.

Antaris ist Fachmann für spanische Kurzwaffen. Neben Astra befaßt er sich auch mit den Waffen des Herstellers Star.

Die Marke Astra wurde inzwischen aufgekauft und wird seit 2008 für die Vermarktung von AR-15-Abkömmlingen und 1911A1-Pistolen aus schweizerischer Fertigung genutzt.   eh

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Die beiden klassischen Kurzwaffen Walther P. 38 und FN High Power (s. RWM 05, S. 304ff.) sind als „Airsoft“-Nachbauten auf den Markt gekommen. Der Arnsberger Hersteller Umraex bietet diese Ausführungen an.