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Im RWM-Kiosk finden Sie aktuelle und antiquarische Bücher zu den Einigungskriegen 1864 bis 1871

Passend zum Schwerpunkt in RWM-Depesche 14 haben wir unseren RWM-Kiosk bestückt. In der Rubrik 1864-1871 finden Sie neue Bücher, die Ihr Wissen aus diesem Schwerpunkt noch vertiefen. Für den Krieg um Schleswig, Hostein und Lauenburg von 1864 empfehlen wir: 

 rwm 1864 Ganschow Der Deutsch Daenische Krieg 1864 rwm 1864 Pflug 700 rwm 1864 Bleibetreu Dueppel Alsen 700 rwm 1864 Camphausen 700

Ganschow, Jan et al.:

Der Deutsch-Dänische Krieg 1864

Graz 2013 29,90 €

Pflug, Ferdinand:

Der Deutsch-Dänische Krieg

[Neudruck]

Leipzig 1865 19,95 €

Bleibetreu, Carl:

Düppel, Alsen

[Neudruck]

Stuttgart 1906 19,80 €

Camphausen, Wilhelm:

Ein Maler auf dem Kriegsfelde 1864

[Neudruck]

Bielefeld 1865 9,95 €

  

Diese Bücher finden Sie  logo-im-rwm-kiosk 200 

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Der 150. Jahrestag des dänisch-deutschen Krieges von 1864 ist ein guter Anlaß, die Düppeler Schanzen zu besuchen. Lesen Sie, was dort sehenswert ist.

Von Michael Ernst Reimsbach

Wenigen Bundesbürgern ist der dänisch-deutsche Krieg überhaupt noch ein Begriff. Umso stärker ist er in der Erinnerung der dänischen Bevölkerung verankert. Zahlreiche Erinnerungsstätten weisen auf diesen Krieg hin, der noch heute das dänische Selbstbild zu einem guten Teil mitbestimmt.

Das Schlachtfeld. Das ehemalige Schlachtfeld „Düppeler Schanzen“ liegt nicht weit von der deutschen Grenze entfernt. Von Flensburg kommend fährt man am besten auf der dänischen Autobahn E45 Richtung Norden, um dann anschließend auf die Schnellstraße 8 nach (Sonderburg (Sønderborg), Richtung Osten abzubiegen. Die letzten Kilometer ab Broacker (Broager) sollte man bereits aufmerksam über den im Südosten auftauchenden Vemmingbund blicken. Dort, östlich von Broacker bei Gammelmark, ließ die preußische Armee im April 1864 ihre Artillerie mit den neuen Krupp‘schen Hinterladergeschützen in Schußrichtung Düppel (Dybbøl) und Sonderburg auffahren. Die dänische Armeeführung schenkte dieser Aktion keine besondere Aufmerksamkeit, schließlich ist die Meeresbucht dort rund zwei Kilometer breit. Die eigenen veralteten Vorderladergeschütze hätten das eh nicht verhindern können. Den preußischen Geschützen traute man ebenfalls höchstens einige Glückstreffer auf der Schanze I und II im südlichen Schanzensystem zu. Das war, wie sich später zeigte, ein tödlicher Fehler. Das neue Hinterladergeschütz deckte mit seinem Feuer nicht nur das gesamte Schanzensystem ab, sondern war sogar in der Lage, über das in rund vier Kilometer entfernte Sonderburg zu schießen. Das war bereits entscheidend für die anstehende operative Ausführung des preußischen Angriffs.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 14 auf den Seiten 956 bis 959. 

Die RWM-Depesche 14 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Die Beförderung von Truppen mit der Eisenbahn gehörte seit den revolutionären Wirren von 1848/49 zum Handwerkszeug der militärischen Planer. Als im November 1863 der alte Streit mit Dänemark um die Elbherzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg erneut eskalierte, kämpften Preußen und Österreicher noch einmal gemeinsam gegen das nordische Königreich. Auch bei den Truppentransporten arbeiteten die beiden Mächte eng zusammen. Das österreichische Interventionskorps erreichte über Schlesien und Berlin mit preußischen Eisenbahnen seinen Einsatzraum an der Eider.

Von Dr. Klaus-Jürgen Bremm

Die Eventualität einer militärischen Lösung der mit Dänemark so lange schwebenden Streitfrage sei vom Generalstab unausgesetzt im Auge behalten worden, schrieb General Helmuth v. Moltke im Dezember 1862 an Kriegsminister Albrecht v. Roon, dem Vertrauten Bismarcks. Auch sei die Versammlung eines preußischen Heeres bei Hamburg und Lübeck im Generalstab bereits als Überaufgabe für Eisenbahntransporte bearbeitet worden. Das auf 60 000 Mann geschätzte dänische Heer sollte rasch niedergeworfen werden, noch ehe es auf die Inseln ausweichen konnte, wo es Dank einer überlegenen Flotte unangreifbar war. Die doppelte Demütigung Preußens im Jahre 1850, als die Großmächte England und Rußland seine Truppen zum Rückzug aus den Elbherzogtümern gezwungen hatten, durfte sich nicht wiederholen. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 14 auf den Seiten 952 bis 955. 

Die RWM-Depesche 14 können Sie im RWM-Kiosk online durchblättern und bestellen.

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Der Sturm auf die Düppeler Schanze im April 1864 ist noch heute „das“ Ereignis dieses Krieges, bei dem Österreicher und Preußen gemeinsam gegen Dänen kämpften. Doch das ist im Rückblick zu stark vereinfacht. Der Konflikt war eigentlich ein innerdeutscher, seine Wirkung aber europäisch.

Von Dr. Elmar Heinz

Was heute als Kampf zwischen Österreich, Preußen und Dänemark wahrgenommen wird, war 1864 eine rein innerdeutsche Angelegenheit. Alle drei Mächte waren Mitglieder des Deutschen Bundes, der dänische König als Herzog von Holstein und Lauenburg. Daß „ausländische“ Staaten in Deutschland „Mitglied“ sein konnten, hatte eine jahrhundertelange Tradition. Bereits im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation lagen die Territorien einzelner Reichsstände ganz oder teilweise außerhalb des Reichsgebiets. Im Deutschen Bund war dies ebenso, bei Dänemark und Preußen wie Österreich, der König von Hannover war lange auch König von England. Damit hatten diese Mächte Eingriffsmöglichkeiten in die innerdeutschen Belange – eine Spätfolge des Westfälischen Friedens von 1648.

Dänemark war durch die beiden Londoner Protokolle von 1850 und 1852 als Gesamtstaat garantiert. Schleswig war dänisches Lehen, die Herzogtümer Holstein und Lauenburg in Personalunion mit Dänemark verbundene Teile des Deutschen Bundes.

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Oft wurde der letzte französische Kaiser als „kleiner Napoléon“ bezeichnet. Allerdings zeichnete er sich eher durch seine schillernde Persönlichkeit als durch das Führen von Kriegen aus. Das unterschied ihn von seinem Onkel Napoléon I. Otto von Bismarck hat ihn aus seiner speziellen Sicht gewürdigt.

Von Martin Bay

Wer Napoléon III. mit seinem Onkel vergleicht, läßt oft außer Acht, daß Louis Napoléon Frankreich doppelt so lange regierte und in diesen Jahren ein bestimmender Faktor der Politik in Europa und Amerika wurde. Bereits vor seinem Amtsantritt als Präsident der zweiten Republik fiel er durch das Schreiben von programmatischen politischen Schriften wie „Idées Napoléoniennes“ (1837) oder „L‘extinction du paupérisme“ (1840) auf.

Bismarcks Perspektive. Charles Louis Napoléon Bonaparte hatte es innerhalb von zwölf Jahren von einem Festungshäftling zum zweiten Kaiser der Franzosen gebracht. Daß sich der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck deshalb häufig mit Napoléon III. beschäftigte, war folgerichtig. Es war weniger eine Bewunderung, denn eine vorsichtige Einschätzung des Kaisers als politischen Gegenspieler der preußischen Staatsziele in Europa.
Bismarck betrachtete seinen französischen Gegenspieler ohne persönliche Abneigung. Er gab vielmehr das Frankreichbild wieder, welches im Deutschland des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts generiert wurde. In einem Brief an den von ihm zur „Hofkamarilla“ gezählten Generals Ludwig F. L. von Gerlach vom Mai 1857 schrieb Bismarck:

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Alle reden 2014 von Ersten Weltkrieg – wir nicht. Im Schwerpunkt der RWM-Depesche 14 erfahren Sie, wie der Deutsche Bund 1864 seine Rechte in Lauenburg und Holstein gegen Dänemark durchsetzte.

Ein paar weitere Themen: Schwarzpulver: M. 71 mit Röhrenmagazin - Blankwaffen: Kaiserliche Marinedolche - Nitrowelt: Remington-Pistolen 53 & 51 - Kaleidoskop: Schlacht bei Giornico 1478

Schnuppern Sie in RWM-Depesche 14 hinein. Es ist einfach - einen Klick auf den Titel entfernt.


 

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Neu in unserem Angebot:

Großer Generalstab: Der deutsch-französische Krieg 1870-71

Redigiert von der kriegsgeschichtlichen Abteilung des Großen Generalstabs. Herausgegeben 1875 bis 1881. Im dekorativen, geprägten Einband der Zeit. Preis je Band: 27,80 Euro

Klicken Sie einfach auf den Buchtitel, um in den RWM-Kiosk zu gelangen.


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Deutsche Truppen unter dem Triumphbogen – ein emotionsgeladenes Bild für Franzosen wie Deutsche. Wir zeigen mit einem neu aufgefundenen Feldpostbrief, wie der Einmarsch im Frühjahr 1871 verlief.

Von Dr. Elmar Heinz

Am 1. März 1871 zogen deutsche Truppen in die französische Hauptstadt Paris ein. Das symbolisiert den endgültigen Sieg der verbündeten deutschen Staaten über Frankreich. Vorangegangen waren die Gefangennahme des Kaisers bei Sedan und die Flucht der Kaiserin, die die Geschäfte führte, Unruhen, dann die Einschließung und Beschießung der Stadt durch deutsche Belagerer.

Wie wichtig Feldpostbriefe für die Militärgeschichtsschreibung sind, haben wirwiederholt gezeigt. Ob Stalingrad (RWM 09, S. 592ff.) oder 1870/71 (RWM 02, S. 86ff) – immer tragen sie dazu bei, die Lesart aus Literatur oder offiziellen Darstellungen differenziert zu betrachten. Hier publizieren wir erstmals einen Brief, der den Einzug aus erster Hand schildert. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 11 ab Seite 782. 

Die RWM-Depesche 11 können Sie im RWM-Kiosk online bestellen.


Im RWM-Kiosk können Sie auch in dieser Ausgabe blättern, um sich einen Eindruck von der Qualität unserer Zeitschrift zu machen.


Schlacht bei Wörth 1870 - Historische Darstellung als Versöhnung.  

Vom 5. September bis 9. September 2012 fand auf den historischen Schlachtfeldern von Wörth und Fröschweiler (Elsaß) ein Reenactment statt, an dem französische und deutsche Gruppen teilnahmen. Die Veranstaltung fand unter der Zivilbevölkerung guten Anklang. 

Das Militärgeschichtliche Forschungsamt der Bundeswehr (MGFA) in Potsdam publiziert in dem neuen Buch „Wie die Siegessäule nach Berlin kam“ Beiträge zu den Reichseinigungskriegen 1864 bis 1871.

Sie schildern die vielfältigen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der operationsgeschichtlichen Geschehnisse. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der Offizierschule des Heeres Dresden und dem Napoleonmuseum Thurgau. Es erscheint beim Rombach Verlag Freiburg im Breisgau und kostet 23,80 Euro. ISBN 978-3-7980-9668-9

An diesem 276 Seiten starken Sammelband sind auch die RWM-Autoren Klaus-Jürgen Bremm, Elmar Heinz und Eugen Lisewski beteiligt.

Buch Einigungskriege MGFA 200 

Loch, Thorsten et al. (Hg.): Wie die Siegessäule nach Berlin kam. Eine kleine Geschichte der Reichseinigungskriege 1864 bis 1871

276 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Format 16,5 cm × 24 cm, broschiert

Freiburg 2013

Preis (D): 23,80 Euro 

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Mit dem Krieg von 1870/71 befaßt sich auch RWM-Depesche 02.