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 RWM Depesche 03 168 8x50 r 8x56 r wiederladen 700

Die Patronen 8 mm×50 R und 8 mm×56 R sind als Ordonnanzpatrone aus Altbeständen kaum noch zu bekommen. Den letzten großen Posten hatte 2011 Transarms im Programm. Dennoch ist die Munitionsversorgung im Kaliber 8 mm×56 R gesichert. Wer die 8 mm×50 R schießen will, muß wiederladen.

Von Dr. Elmar Heinz

Altbestände an 8 mm×56 R stammten zumeist aus österreichischer oder reichsdeutscher Fertigung der Jahre 1937 und 1938 (Adler), aber auch aus Bulgarien (Löwe), seltener aus Ungarn (ML oder AH).

Kaliber gewechselt, der Rand blieb. Für das Kaliber 8 mm×56 R behielt man die Grundkonstruktion der 8 mm×50 R mit Rand bei. Dies war der Ladeweise mit Rahmen geschuldet. Man hätte die Waffen auch auf eine randlose Patrone einrichten können. Das wurde kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit dem Modell 14 im Kaliber 7 mm×57 und später beim jugoslawischen M. 95 M im Kaliber 7,92 mm×57 auch getan.

Als Modell 14 wurden – der besseren Verwirrung halber – übrigens auch Gewehre mit Mauser-Verschluß bezeichnet, die in Steyr für Südamerika gefertigt und 1914 in Beschlag genommen worden waren.

Bemaßung nach CIP. Beide Patronen sind durch die CIP normiert, wodurch beispielsweise die Geschoßdurchmesser vorgeschrieben sind. Die Zug- und Feldmaße wurden für die 8 mm×56 R beibehalten.Gewichtsreduzierung von 3,5 auf 3,4 kg.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 03 auf den Seiten 168 bis 169. 

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