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Mit dem HK416F hat die französische Armee ein modernes Sturmgewehr eingeführt. Die bei Heckler & Koch gefertigte Waffe im Kaliber 5,56 mm×45 (.223 Rem.) löst das FAMAS ab. In einem Video des französischen Heeres tritt das HK416F nun gegen einen anderen Vorgänger an - das Lebel-Gewehr, mit dem die französische Armee den Ersten Weltkrieg durchfocht.

Das Vergleichsschießen fand an der Militärschule Saint-Cyr in Coëtquidan westlich Rennes statt. Die Schule stellte hierfür Lebel-Gewehre aus ihrer Sammlung zur Verfügung. Lieutenant Colonel Franck, directeur de la communication der Schule, beschreibt die Besonderheiten der 1886 sehr modernen Waffe, Adjutant Patrice stellt das neue HK416F vor. Das Vergleichsschießen führte dann zu erstaunlichen Ergebnissen. Das Video in französischer Sprache ist absolut sehenswert.

 

Klicken, um das Video auf Youtube zu sehen.

 


logo im rwm kiosk 200 MIT EINEM KLICK FINDEN SIE PASSENDE BÜCHER ZUM ERSTEN WELTKRIEG

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Landshuter Ruestkammer LogoDie Landshuter Rüstkammer verschiebt die Auktion "Antike Waffen & Rüstungen, Militaria & Orden" vom 3. November 2018 auf den 16. Februar 2019.

Das Auktionshaus gibt externe Gründe als Ursache für die Verschiebung an. Der Katalog erscheint drei Wochen vor der Auktion.


Landshuter Rüstkammer oHG
Fischergasse 660

84028 Landshut

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www.rwm depesche.de Georg Luger Ehrengrab 2018

Georg Johann Luger entwickelte mit dem unterknickten Kniegelenkverschluß der Parabellum-Pistole einen Meilenstein der Waffentechnik. An seiner wiederentdeckten Grabstätte errichtete nun eine Interessengemeinschaft einen Gedenkstein. Die Enthüllung fand Ende September 2018 statt.

Von Dr. Frank Buchholz

www.rwm depesche.de Georg Luger Ehrengrab 2018 02 Enthüllung

Die Grabstelle Lugers, die bei Kriegsende 1945 eingeebnet worden war, ist durch eine Interessengemeinschaft um Wolf-Dietrich Roth, Christian Bogdan und Heinrich Krauß wieder lokalisiert worden. Die Interessengemeinschaft hat gleichzeitig auch eine Grabstelle in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Grabstelle Lugers kaufen können. Eine Anfrage der Interessengemeinschaft im November 2017 hatte Erfolg – im Februar 2018 stimmten Gemeinderat und der Bürgermeister von Schöneiche, Ralf Steinbrück, der Errichtung eines Gedenksteins für Georg Luger auf dieser Grabstelle zu.

Nun ging es darum, einen würdigen Gedenkstein aufzustellen. Hieran hat sich die Deutsche Gesellschaft für Heereskunde neben anderen Spendern mit einem finanziellen Beitrag beteiligt. Der Gedenkstein zeigt den Kniegelenkverschluß der Parabellum Pistole, die wesentliche konstruktive Leistung Lugers, ausgeführt in schwarzem Granit. Auf der davor liegenden Tafel wird Luger mit den Worten: „Ein weltberühmter Designer des beginnenden industriellen Zeitalters” gedacht. Der Gedenkstein wurde in einer würdigen Zeremonie am 29. September 2018 durch Prof. Dr. Peter Luger enthüllt. Der ehemaliger Leiter des Instituts für Chemie und Biochemie – Anorganische Chemie an der Freien Universität Berlin ist ein Enkel Georg Lugers.

Anwesend hierbei waren neben weiteren Angehörigen der Familie Luger und einer Anzahl interessierter Heereskundler und Waffensammler auch Dr. Geoffrey Sturgess, der Verfasser des dreibändigen Standardwerkes „The Borchardt & Luger Automatic Pistols - A Technical History for Collectors from C93 to P.08” und Stephen A. Petroni, der Vorsitzende der FESAC (Foundation for European Societies of Arms Collectors).

Luger und DWM – eine wechselvolle Zusammenarbeit

Georg Johann Luger, geboren am 6. März 1849 in Steinach am Brenner im österreichischen Tirol und gestorben am 22. Dezember 1923 in Fichtenau bei Berlin, wurde auf dem Friedhof in der Schöneicher Friedensaue bei Berlin beerdigt, da Luger auch seine letzten Lebensjahre in der Villa Luise in Schöneiche verbracht hatte.


Bilder RWM Kiosk 47 DSGVO

logo die grnen 200Die Fraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ hat im Deutschen Bundestag mit Bundestagsdrucksache 18/9674 eine Antrag eingebracht, in dem sie „Handlungsbedarf im Waffenrecht für mehr öffentliche Sicherheit“ suggeriert. Bei einer Anhörung des Innenausschusses zu diesem Thema äußerten sich Sachverständige aber gegenteilig.

So erklärte Hans-Herbert Keusgen (Forum Waffenrecht) bei der Anhörung am 28. November 2016, daß „von den von ihm vertretenen rund 2,5 Millionen Sportschützen, Jägern und Sammlern grundsätzlich keine Gefahr für die innere Sicherheit ausgehe. Einzel- und insbesondere Beziehungstaten könnten auch mit einem noch so strengen Waffenrecht nicht verhindert werden“.

RWM Kompendium 08 Stucki Thuner Versuche

Alexander Stucki beschreibt in diesem Buch die rasante Entwicklung der Selbstladepistolen in den Jahren zwischen 1892 und 1900.

Die Schweiz suchte damals nach einem Ersatz für die robusten, aber überholten Revolver. Die bekannten Pistolenkonstrukteure dieser Zeit reichten ihre neusten Entwicklungen ein, um den Schweizer Beschaffungsauftrag zu ergattern. So sind die Thuner Versuche in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts ein Abbild der schnell voranschreitenden Pistolenentwicklung, bei der anfangs Bergmann und Mannlicher die Nase vorne hatten, dann Mauser ins Rennen kam, um schließlich von der Parabellum-Pistole aus dem Feld geschlagen zu werden.

Umfangreiche Archivrecherchen zeigen die einzelnen Schritte des Erprobungs- und Beschaffungsvorgangs. Die historischen Auswahlkriterien ermöglichen noch heute eine Bewertung. Besonders bemerkenswert sind die durchgehend farbigen Abbildungen, die die jeweils eingereichten Pistolen aus der ehemaligen Sammlung der Eidgenössischen Waffenfabrik und vergleichbare Stücke zeigen. Darunter befinden sich auch außergewöhnliche Prototypen wie die älteste noch erhaltene Parabellum-Pistole überhaupt.

Stuckis Arbeit ermöglicht es dem Leser, den Konstrukteuren und den für die Beschaffung verantwortlichen Offizieren gleichermaßen über die Schulter zu schauen. Näher kann man an die Pistolenentwicklung dieser Jahre kaum kommen.

RWM K 008 Stucki Pistolenversuche 01 

Stucki, Alexander: 

Die Thuner Pistolenversuche 

Die Schweizer Armee erprobte zwischen 1892 und 1900 Pistolen von Bergmann, Mannlicher, Borchardt, Mauser, Roth und Luger

148 Seiten, durchgehend farbig bebildert. Format A5.  

Verkaufspreis: 39,90 Franken (CH) / 34,90 Euro (DE) / 35,20 Euro (AT)  

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Warren Buxton www.rwm depesche.de

Der „P.38-Guru“ Professor Warren Buxton aus New Mexico/USA ist tot. Er starb am 4. April 2016 bei einem Auffahrunfall am Turner Turnpike in Oklahoma/USA auf der Heimfahrt mit Kollegen von der Tulsa Gun Show.

Professor Buxton wurde für die Sammler von Walther-P.38-Pistolen (vor und nach 1945) zu einer Institution durch seine legendären, da sorgfältig recherchierten und detaillierten drei Bände „The P.38 Pistol“ (Ucross Books). Trotz seiner mittlerweile 79 Jahre hatte Warren noch viele Pläne und Projekte, die er nun leider nicht mehr vollenden kann. 

Das Bild, aufgenommen 1998 von Alexander Krutzek, zeigt ihn in der Studiensammlung Koblenz.

Für mich persönlich war er immer ein wichtiger und geduldiger Mentor. Ich denke, wir werden ihn alle sehr vermissen.
 

Dieter H. Marschall

 

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Bilder RWM Kiosk 10 P.38

Die Walther P.38 ist die bekannteste Dienstpistole des Zweiten Weltkriegs. Sie war sicher, zuverlässig, präzise und modern. Mehr als eine Million Pistolen dieses Baumusters entstanden zwischen 1938 und den 1980er Jahren bei verschiedenen Herstellern. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von Varianten – ideale Jagdgründe für Sammler in aller Welt.

Dieses Buch basiert auf ausführlicher Recherche in Archiven und an Realstücken. Es erlaubt Ihnen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Autoren haben persönlich tausende Pistolen unter die Lupe genommen, in Archiven die Dokumente ausgewertet und nutzten die berühmte P.38-Datenbank von Orvel L. Reichert, um dieses ultimative P.38-Buch für Sie zu erarbeiten.

www.rwm depesche.de schmeisser assist rescue knife ark 1 1024 01

Das „Assist Rescue Knife 1“ (ARK 1) vom Schmeisser ist in direkter Zusammenarbeit mit Feuerwehrleuten, Polizisten, Kampfkunstexperten, Sicherheitskräften und Jagdausbildern entstanden. Nach einjähriger Entwicklungszeit ist das ARK 1 ab September 2015 über den Fachhandel erhältlich.

Das ARK 1 hat eine 85 mm lange, schwarz beschichtete Klinge aus rostträgem D2-Stahl (58-59 HRC) mit Daumenstop und Daumenmulde. Dank seiner universalen Klingenform ist es auch für jagdliche oder Survival- Anwendungen geeignet. Die 3 mm starke Klinge ist spielfrei zwischen Bronzescheiben gelagert. Das ARK 1 verriegelt mit einem selbstnachstellenden Liner-lock-System aus hochwertigem Federstahl. An der Klinge befinden sich abschraubbare Bolzen, die das ARK 1 zum Einhandmesser machen. Solche Messer dürfen laut Waffengesetz nur geführt werden dürfen, wenn ein „berechtigtes Interesse“ vorliegt. Dies ist beispielsweise bei Feuerwehr, Polizei oder auf der Jagd gegeben. Ohne die Bolzen unterliegt daß das ARK 1 nicht mehr dieser Einschränkung und kann anderweitig verwendet werden. Die Klinge ist so geformt, daß sie auch ohne Bolzen relativ schnell geöffnet werden kann. 

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proTELL trauert um seinen Vize-Präsidenten Dr. phil. Hermann Suter

Traurig und in schmerzlicher Pflicht teilen wir mit, dass unser sehr geschätzter Vize-Präsident Dr. phil. Hermann Suter im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer heimtückischen Krankheit verstorben ist. Die Beerdigung hat am 7. Juli im engsten Familienkreis stattgefunden.

Mit Dr. Hermann Suter haben wir einen engagierten Mitkämpfer, einen verlässlichen Kollegen, einen hilfsbereiten Kameraden und einen engagierten Kämpfer für den Erhalt von Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes verloren. Seine staatspolitisch unbeirrbare, beharrliche Haltung trug wesentlich an den Erhalt eines freiheitlichen, liberalen Waffenrechts von proTELL bei. Er hinterlässt eine sehr grosse Lücke.

Gerne halten wir seine grossen Leistungen sowie seine charismatische, dezidierte, engagierte und humorvolle Persönlichkeit in dankbarer Erinnerung. Seine Leistungen für unsere Gesellschaft in unserem Kampf für den Erhalt eines freiheitlichen Waffenrechts bleiben uns erhalten.

In respektvoller Trauer
Willy Pfund, alt Nationalrat
Präsident proTELL

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