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Mit Reduzierhülsen von Samereier lassen sich aus großkalibrigen Büchsen geringe Ladungen verschießen. Das ermöglicht einen kostensparenden und vielseitigeren Einsatz solcher Waffen.

Von Dr. Elmar Heinz

Der für die Infanteriepatrone 7,92 mm×57 (8×57 IS) eingerichtete Karabiner 98 k tritt wie ein Esel. Das ist eine alte Binsenweisheit, die auch für die Nachkriegsumbauten im Kaliber 7,62 mm×51 (.308 Win.) gilt. Sie stimmt aber nicht, wenn man Patronen mit Reduzierhülsen von Johann Samereier verschießt. Solche Hülsen sind in mehreren sportlichen, jagdlichen oder gar taktischen Lagen sinnvoll.

Solche Hülsen lassen sich zum Einschießen von Zieloptiken verwenden. Wir haben Laborierungen ermittelt, deren Präzision der der „vollen“ Patrone nicht nachsteht. Da die „reduzierten“ Patronen einen wesentlich geringeren Rückstoß haben, lassen sich mit ihnen noch unerfahrene Schützen an das Großkaliberschießen heranführen, ohne blaue Schultern und Lustverlust zu riskieren. So ist auch die Konzentration auf Abzug und Visierung etwas leichter. Der Jäger kann diese Patronen für die Bejagung von Raubzeug nutzen. Er kann sich das mehrere Euro teure Jagdgeschoß für das Wild aufheben und das Raubzeug mit dem „reduzierten“ Teilmantelgeschoß schießen – wenn er den Muntionswechsel lautlos hinbekommt. Bei Jägern ist im Augenblick ...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in RWM-Depesche 10 ab Seite 714. 

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